Gefährlicher Engpass:

An dieser Brücke kracht es immer öfter

Es ist nur ein kleiner Bach, über den die Brücke die B 110 am Stadtrand von Dargun führt. Doch das Bauwerk ist so marode, dass nur noch eine Fahrbahn frei ist. Immer wieder passieren hier Unfälle, auch mit Verletzten. Das Straßenbauamt hat jetzt zumindest erst mal einen Plan.

Das bleibt eng: Das Straßenbauamt hat mittlerweile einen Plan, wie dieser Unfallschwerpunkt auf der B 110 nahe Dargun entschärft werden kann, doch mit der Umsetzung wird es so schnell nichts.
Das bleibt eng: Das Straßenbauamt hat mittlerweile einen Plan, wie dieser Unfallschwerpunkt auf der B 110 nahe Dargun entschärft werden kann, doch mit der Umsetzung wird es so schnell nichts.

Der Ausflug der Biker hatte ein schmerzliches Ende genommen. Ein 60-jähriger Motorradfahrer aus Brandenburg hatte an der Brücke über die Röcknitz am Stadtrand von Dargun zu spät bemerkt, dass das vor ihm fahrende Krad scharf bremsen musste. Schon seit Jahren ist die baufällige Brücke auf eine Fahrbahn eingeengt. Und obwohl klar geregelt ist, dass aus der Stadt kommende Fahrzeuge zuerst fahren dürfen, kommt es hier beinahe täglich zu gefährlichen Begegnungen.

Während der fast einjährigen Sperrung des Klosterdamms hatte sich der gesamte Lkw-Verkehr durch die Brücken-Enge quälen müssen, was dem Bauwerk wohl noch den Rest gegeben hat. In Dargun sind die Befürchtungen groß, dass die Brücke trotzdem noch einige Jahre durchhalten muss, weil irgendwo hier draußen ja einmal die geplante Umgehungsstraße abzweigen soll und wohl erst dann mit einer Sanierung zu rechnen sein wird.

Doch da sieht man im Straßenbauamt Neustrelitz keinen Zusammenhang. Zu der Ortsumgehung will man sich hier  nicht äußern, da die Pläne dafür noch bei der einst zuständigen Behörde in Güstrow erstellt worden waren. „Für die Brücke wollen wir aber einen Ersatzneubau errichten. Die Planungen dafür sind erheblich weit fortgeschritten“, sagt Dezernent Andreas Herold. Der Brückenneubau soll zusammen mit dem Ausbau der Kreuzung nach Glasow erfolgen. Der ursprünglich hier geplante Kreisverkehr sei allerdings vom Tisch.

Bleibt nur noch die Frage, wann Dargun sein Brückenproblem nun endlich los sein wird. „So schnell wie möglich“, meint Dezernent Herold. Allerdings noch nicht im nächsten Jahr.

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