Granate statt Karpfen:

Angler von "explosivem" Fang überrascht

Damit hatte er nicht gerechnet: Statt des ersehnten Silvesterkarpfens ist einem Teterower Angler jetzt eine Granate an den Angelhaken gegangen. Die 50 Zentimeter lange Fliegerbombe rief auch die Polizei auf den Plan.

Stefan Kassten angelt mit seinem Sohn am Runden See. Dass auch ihnen eine Granate an den Haken geht, hält er nach dem jüngsten Fund für unwahrscheinlich.
Eberhard Rogmann Stefan Kassten angelt mit seinem Sohn am Runden See. Dass auch ihnen eine Granate an den Haken geht, hält er nach dem jüngsten Fund für unwahrscheinlich.

Eine Granate zu Silvester: Auf diesen Fang hätte ein Angler aus Teterow gern verzichtet. Statt des ersehnten Silvesterkarpfens war ihm jetzt eine Granate an den Haken gegangen. Die 50 Zentimeter lange Fliegerbombe rief auch die Polizei auf den Plan. Der Bergringstädter Petrijünger hatte seinem Hobby am Runden See zwischen Teterow und Teschow gefrönt, um noch rechtzeitig zum Jahreswechsel das traditionelle Essen für die Familie zu sichern. Der 43-Jährige zog nach Polizeiangaben eine Übungsgranate der sowjetischen Armeee vom Grund des Sees. Der schwere Fang wurde durch den Munitions-Bergungdienst Schwerin inspiziert. Demnach ging keine Gefahr mehr von der Granate aus.

Was nun Silvester auf den Teller kommt beim Angler und seiner Familie, bleibt ungewiss.