Tatort Einkaufszentrum am Fischersteig:

Anwohner haben Verschmutzer satt

Rowdys ließen am Einkaufszentrum Fischersteig gern mal Abfall fallen und zertrümmerten Flaschen. Die Polizei sagt, das sei Vergangenheit. Die Anwohner jedoch haben anderes beobachtet.

Mit seinen leichten Schuhen laufe er Gefahr, sich an den hier rumliegenden Scherben zu verletzten, beklagt ein Passant gegenüber der Anwohnerin Marianne Wollert.
Eberhard Rogmann Mit seinen leichten Schuhen laufe er Gefahr, sich an den hier rumliegenden Scherben zu verletzten, beklagt ein Passant gegenüber der Anwohnerin Marianne Wollert.

Seit seiner Eröffnung am Fischersteig war das Teterower Einkaufszentrum ein beliebter Treff. Doch nicht jeder, der sich dort einfindet, ist willkommen. Rowdyhafte Exzesse riefen die Ordnungskräfte immer wieder auf den Plan. Das sei aber jetzt Vergangenheit, so die Polizei. Die Anwohner jedoch machen andere Erfahrungen.

Aus ihrer Wohnung in der Gaststraße blickt Marianne Wollert direkt auf die kleine Treppe, die von der Freiheit zum Einkaufszentrum am Fischersteig führt. Was sich hier abspielt, bringt sie auf die Palme. Völlig ungeniert wird hier nicht nur jedweder Abfall einfach fallen gelassen - von der Zigarettenkippe bis zur Schnapsflasche. Jugendliche machen sich obendrein ein Gaudi daraus, die Flaschen zu zertrümmern. "Oft ist der Zugang von Scherben übersät", berichtet die Anwohnerin. Sie selbst habe wiederholt hier das Bruchglas entfernt, das eine echte Gefahrenquelle sei. Dass die Polizei behaupte, das Areal sei aus ihrer Sicht nicht länger ein Schwerpunkt, kann sie nicht akzeptieren. Gemeinsam mit weiteren Anwohnern fordert sie ein konsequentes Durchgreifen der Behörden.

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