Großeinsatz am Flüchtlingsheim:

Asylbewerber droht mit Sprung in den Tod

Schon wieder musste die Polizei am Freitag mit einem Großaufgebot vor dem Jördenstorfer Flüchtlingsheim anrücken. Der Grund waren diesmal aber keine Proteste der Bewohner, sondern ein folgenschwerer Streit.

Die Polizei musste in den vergangenen Tagen mehrfach wegen Protestaktionen der Asylbewerber zur Unterkunft in Jördenstorf ausrücken. Am Freitag wurde auch noch die Feuerwehr dazugeholt.
Stefan Tretropp Die Polizei musste in den vergangenen Tagen mehrfach wegen Protestaktionen der Asylbewerber zur Unterkunft in Jördenstorf ausrücken. Am Freitag wurde auch noch die Feuerwehr dazugeholt.

An der Flüchtlingsunterkunft in Jördenstorf ist es Freitagnachmittag erneut zu einem größeren Polizei-Einsatz gekommen. Auch mehrere Feuerwehren rückten an. Ein Asylbewerber hatte damit gedroht aus dem Fenster im vierten Stock zu springen. Begonnen hatte alles mit einem Streit innerhalb einer Familie, wie Einsatzleiter Lars Abrutat vom Polizeirevier Teterow nach dem Einsatz erklärte. Nachdem ein Betreuer, der schlichten wollte, angegriffen wurde, alarmierte das Personal die Polizei.

Deren Eintreffen ließ die Lage jedoch zunächst weiter eskalieren. Ein junger Mann hat sich daraufhin in seinem Zimmer verbarrikadiert. Als die Polizei die Tür aufbrach, stand er am offenen Fenster und drohte zu springen, wenn sich ihm jemand nähert. Daraufhin sei die Feuerwehr zu Hilfe gerufen worden, so Abrutat weiter. Etwa eine halbe Stunde redeten die Polizisten mit dem Mann, bis er aufgab und sich freiwillig aus dem Zimmer führen ließ. Er wurde vorsorglich ins Krankenhaus nach Güstrow gebracht.

Vor einer Woche hatten Asylbewerber in Jördenstorf gleich mehrfach die an dem Heim vorbeiführende Landesstraße besetzt und damit gegen die Bedingungen in ihrer Unterkunft protestiert. Am Sonntag musste die Polizei wegen zwei Männern anrücken, die ohne die vorgeschriebene Anmeldung das Gebäude betreten hatten, und Gespräche mit Bewohnern führten. Wie sich herausstellte, war einer der beiden wegen ähnlicher Delikte in anderen Flüchtlingseinrichtungen bereits polizeibekannt.

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Kommentare (4)

Dann hätten sie nicht herkommen sollen, wenn es ihnen in unserem Land nicht gefällt. Aber wir brauchen sie ja es sind ja Fachkräfte. :-)))))) Wer bezahlt jetzt solche Einsätze? Und dann die armen Feuerwehrleute die erst durchs Dorf laufen umziehen dann zum Gerätehaus, weil es ja nicht anders geht wegen Geldmangel.

NPD Freak

Das ist DIEWARHEIT. :-))

Lasst sie doch machen was sie wollen...... manche Probleme lösen sich auch hier im Selbstlauf...Hier hat man aber auch einen Haufen Negativbesispiele von guten Fachexperten zusammengekarrt.