:

Autofahrerin krachte in rangierenden Lkw

Gut eine Stunde war die Bundesstraße bei Remplin am Freitag gesperrt. Ein Lkw-Fahrer hatte versucht, sein Gefährt rückwärts zu lenken. Das wurde einer Frau zum Verhängnis.

Folgen des Unfalls. Das Auto wurde erst einmal zur Seite geschoben.
Simone Pagenkopf Folgen des Unfalls. Das Auto wurde erst einmal zur Seite geschoben.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitagmorgen auf der Bundesstraße 104 bei Remplin. Etwa 500 Meter vor dem Ortseingang wollte ein aus Richtung Malchin kommender Lkw nach links abbiegen. Allerdings hatte sich der Fahrer gedacht, dass es zum Beladen wohl günstiger sei, gleich rückwärts in die Einmündung zu fahren. So rangierte er mit seinem Gefährt kurz vor 7 Uhr über die gesamte Breite der Bundesstraße.

Eine aus Richtung Remplin kommende Autofahrerin hatte den inzwischen seitlich stehenden Lkw nicht rechtzeitig gesehen. Fast ungebremst fuhr sie gegen den Auflieger, so die Polizei. Schwer verletzt musste die Frau ins Krankenhaus nach Malchin gebracht werden.

In den Unfall involviert war auch noch ein zweiter Lkw, der die B 104 hinter dem Pkw befuhr. Der Fahrer konnte noch ausweichen, so die Polizei, stieß aber gegen ein Verkehrsschild und dann auch noch gegen das Auto. Den Schaden bezifferte die Polizei auf insgesamt rund 23500 Euro. Die Bundesstraße war nach dem Unfall für gut eine Stunde voll gesperrt.