Etappensieg für Bürgerinitiative:

Bahnvorstand ist Radweg nicht abgeneigt

Der Kampf um den Ausbau einer stillgelegten Bahnstrecke zu einem Radweg hat in Teterow so viel Fahrt aufgenommen wie nie zuvor. Auch am anderen Ende der Trasse gewinnt die Idee Unterstützer.

Noch kein Grünes Licht, aber positive Signale kamen von Bahnvorstand Joachim Trettin (Mitte), als Hannes Dettmann von der Initiative "Teterow beleben" ihm eine symbolische Unterschriftenliste für einen Radweg übergab.
Eberhard Rogmann Noch kein Grünes Licht, aber positive Signale kamen von Bahnvorstand Joachim Trettin (Mitte), als Hannes Dettmann von der Initiative "Teterow beleben" ihm eine symbolische Unterschriftenliste für einen Radweg übergab.

Die Initiative "Teterow beleben" hat mittlerweile 1712 Unterschriften für den Ausbau eines Radweges auf der stillgelegten Bahnstrecke Teterow-Thürkow gesammelt. Beim Fest zum Jahrestag der Inbetriebnahme der Friedrich-Franz-Eisenbahn vor 150 Jahren übergab Hannes Dettmann die Unterschriften symbolisch an Dr. Joachim Trettin vom Vorstand der Bahn AG. Der Gast zeigte sich gegenüber dem Anliegen aufgeschlossen.

Zum Teterower Bahnhof sagte der, dass die Bahn seinerzeit für das Gebäude keine Verwendung gehabt habe und er mit großer Freude Anerkennung sehe, was die Stadt in eigener Regie daraus gemacht habe. Da sei ihr auch in puncto Radweg einiges zuzutrauen. Mittlerweile sind die Initiatoren aus der Bergringstadt auch mit den Gnoienern im Gespräch, die am anderen Ende der Bahnstrecke sitzen. Auch dort liegen Immobilien der Bahn brach.

Nordkurier digital jetzt mit Gratis Huawei MediaPad T1 10.0