Kfz-Zulassung:

Bald Auto-Ummeldung im Malchiner Rathaus möglich

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist bereits mit einigen Ämtern Kooperationen eingegangen, damit die Bürger unkompliziert ihre Fahrzeuge ummelden können. Nun zieht auch das Amt Malchin nach.

Zumindest ihren Umzug innerhalb des Amtsbereiches können sich die Bewohner des Amtes Malchin demnächst im Malchiner Rathaus dokumentieren lassen.
Iris Diessner Zumindest ihren Umzug innerhalb des Amtsbereiches können sich die Bewohner des Amtes Malchin demnächst im Malchiner Rathaus dokumentieren lassen.

Niemand hat mehr so richtig daran geglaubt, dass die Kreisgebietsreform auch Vorteile für die Bürger bringt. Ganz kleine jedenfalls. Auch im Amt Malchin am Kummerower See wird es schon bald möglich sein, dass Einwohner nach einem Umzug innerhalb des Amtes im Malchiner Rathaus ihr Fahrzeug ummelden können. Eine Kooperationsvereinbarung des Amtes mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte macht es möglich.

Vorher mussten sie dazu an einen der Regionalstandorte des Landkreises fahren. Solche Kooperationsvereinbarungen gibt es bereits mit einigen Ämtern im Landkreis, weiß Theodor Feldmann, Amtsleiter in der Malchiner Stadtverwaltung. Er weist darauf hin, dass dann auch stillgelegte Fahrzeuge im Bürgerbüro des Rathauses abgemeldet werden können. Beides ließe sich ohne großen bürokratischen Aufwand erledigen.

Gut 25 Ummeldungen im Monat

Voraussetzung sei allerdings ein Internetzugang in das entsprechende System des Landkreises, erklärt der Amtsleiter. Theoretisch könnte diese Dienstleistung bereits ab 1. Januar 2015 möglich sein. Aber er glaube nicht, dass bis dahin die Genehmigung von der Landesregierung vorliegt, sagt Theodor Feldmann. Was allerdings nicht möglich sein werde, das ist die Anmeldung eines neuen Fahrzeuges. „Dazu wäre ganz andere Computertechnik nötig“, meint er. Der zusätzliche Arbeitsaufwand für die Kollegen im Bürgerbüro, die auch eine Einweisung durch den Landkreis erhalten, werde sich in Grenzen halten. Pro Jahr gäbe es im Amtsbereich etwa 700 Ummeldungen wegen eines Umzugs. „Wir rechnen damit, dass davon höchstens 300 auch Fahrzeughalter sind“, erklärt der Amtsleiter. Das bedeute etwa 25 Ummeldungen pro Monat. Der Arbeitsaufwand betrage nach Auskunft des Landkreises maximal 15 Minuten. Da sei nun wirklich nicht mit einem Bearbeitungsstau zu rechnen.

Übrigens gebe es bereits Erfahrungswerte aus Kommunen, die diese Dienstleistung schon anbieten. Die beliefen sich auf fünf Fälle im Monat. Natürlich werde das Amt auch finanziell beteiligt. Von den eingenommenen Gebühren, die bei Anschriftsänderungen in den Fahrzeugpapieren 11 Euro und beim Stillegen 5,90 Euro betragen, seien jeweils 1,50 Euro für den Landkreis abzuführen. Der Rest verbleibe im Amt.

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