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Bauern, zäunt euer Stroh ein!

Kein Ende: Die Polizei richtet sich mit einem Appell an die Landwirte. Und zeigt damit wohl, dass die heiße Spur zum Feuerteufel weiter fehlt.

Vor kurzem brannte es in einer Nacht mehrfach in der Region Demmin wie hier in der Bornitz.
Thoralf Plath Vor kurzem brannte es in einer Nacht mehrfach in der Region Demmin wie hier in der Bornitz.

Nachdem ein Feuerteufel diesmal in der Umgebung von Demmin erneut zugeschlagen hat, rät die Polizei den Bauern, ihr Stroh eingezäunt zu lagern. Außerdem sollten Landwirte und Bürger wachsam sein. Jeder Hinweis auf Fahrzeuge, die kurz vor oder während eines Brandes in der Nähe beobachtet wurden, könne bei der Aufklärung helfen, sagt Polizeisprecher Andreas Scholz.

Die Polizei schließt nicht aus, dass es zwischen den Brandserien im Raum Demmin und Jürgenstorf Zusammenhänge gibt, will jedoch Details der Ermittlungen nicht preisgeben. Fakt ist aber, dass hier die gleiche Sonderkommission ermittelt. Der Appell an die Bauern, das Stroh zu sichern, spricht wohl aber eher nicht dafür, dass die Polizei dem Feuerteufel dicht auf den Fersen ist.  Die Ermittler haben ein großes Problem: Durch Feuer und vor allem auch durch die Löscharbeiten sind alle möglichen Spuren der Täter vernichtet. Also setzt die Polizei vor allem auf Hinweise von Zeugen. So waren die Ermittler am Mittwoch am Brandort in Quitzerow-Siedlung bei Demmin unterwegs und sprachen mit jedem, den sie erwischen konnten. Doch ein entscheidender Tipp war offenbar wieder nicht dabei.