Schlecht geplant:

Baustellen-Irrsinn in Gnoien

Derzeit werden in der Innenstadt Gnoiens Gasrohe verlegt. Doch bald wird es aberwitzig: Ist der Gehweg gepflastert, kommen die Tiefbauer mit der Kanalisation.

Bis Ende der Woche müssen die Gasrohre unterm Gehwegpflaster liegen. Ist alles fertig, wird das Trottoire erneut aufgerissen.
Eberhard Rogmann Bis Ende der Woche müssen die Gasrohre unterm Gehwegpflaster liegen. Ist alles fertig, wird das Trottoire erneut aufgerissen.

Autofahrer wie auch Fußgänger und Radler quälen sich derzeit durch die Innenstadt von Gnoien. Eine Wanderbaustelle des Energieversorgers E.ON edis bringt Beeinträchtigungen des Verkehrs mit sich. „Am Sonnabend ist damit Schluss. Da muss Edis fertig sein“, kündigt Bürgermeister Hans-Georg Schöner an. Freude ist dabei in seinem Gesicht nicht auszumachen, ganz im Gegenteil wirkt das Stadtoberhaupt ziemlich zornig. Schörner macht aus seinem Frust keinen Hehl. Erstmalig sei es nicht gelungen, die Tiefbauarbeiten in der Stadt miteinander abzustimmen.

Am 2. September nämlich beginnt der Ausbau der Ortsdurchfahrt der B 110. In diesem Zusammenhang wird der Zweckverband Wasser/Abwasser Mecklenburgische Schweiz die Kanalisation erneuern (der Nordkurier berichtete). Die Planung und die Termine dafür seien lang bekannt. Bisher sei es üblich gewesen, dass andere Unternehmen ihre Versorgungsleitung in diesem Zuge mitverlegten. Das sei bisher erfolgreich praktiziert worden und spare letztlich Kosten. Diesmal habe Edis nicht mit sich reden lassen, merkt das Stadtoberhaupt an. Kosten spielten da wohl keine Rolle, es werde vermutlich auf den Gaspreis aufgeschlagen.

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