Teterower Bergring ruft zu Pfingsten:

Beim Bergring wieder großes Höhenfeuerwerk

Der Bergring prägt den Ruf Teterows weit über Landesgrenzen hinaus. Dennoch sind dem Motorsportclub immer wieder neue Ideen abverlangt, um die Besucher in Scharen anzulocken. Um Innovationen ist der MC nicht verlegen, doch nicht jede Erwartung erfüllt sich.

Sportleiter Bernd Weldner (links) und Rennleiter Ronny Schlaak mit den Trophäen, um die zu Pfingsten Sportler aus 16 Nationen kämpfen: Bergring-Pokal, Auerhahn-Pokal und Grünes Band.
Eberhard Rogmann Sportleiter Bernd Weldner (links) und Rennleiter Ronny Schlaak mit den Trophäen, um die zu Pfingsten Sportler aus 16 Nationen kämpfen: Bergring-Pokal, Auerhahn-Pokal und Grünes Band.

Ganz der Heimat Mecklenburg zugewandt zeigt sich Teterow zum Hechtfest am 16. und 17. Mai. Eine Woche später taucht die Stadt in internationales Flair. Sportler aus 16 Nationen werden sich auf dem Bergring und in der Speedway-Arena zu Pfingsten ein Stelldichein geben. Doch vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Das gilt nicht nur für die Rennfahrer auf ihren Maschinen, sondern ebenso für die Veranstalter bei der Vorbereitung.  Da waren in diesem Jahr einige Sondereinsätze vonnöten.

So hatte das Sturmtief Niklas etliche Bäume am Hans-Winkler-Hang umgeworfen, wobei Bande und Zäune beschädigt wurden. Diese Schäden sind mittlerweile behoben. Freitagabend werden mit einem Großeinsatz von freiwilligen Helfern die Tribünen am Start und Ziel sowie in der Zielkurve aufgebaut. Mit anpacken werden zahlreiche Schüler des Gymnasiums. Wer sich in die Schar der Helfer einreihen will, kann sich um 17 Uhr auf dem Bergring einfinden.

Manche Teams machen noch Sorgen

Darüber hinaus wird Mathias Rust, Sicherheitsobmann des Bergring-Clubs, in den nächsten Tagen drei Dutzend Zwölftklässler auf ihren Einsatz als Streckenbeobachter vorbereiten. Schon seit einigen Jahren übernehmen Abiturienten diese verantwortungsvolle Aufgabe am Ring. Rennleiter Ronny Schlaak wartet indes auf die letzten Startmeldungen. Während die 500 ccm Solo-Klasse sowie die Speed-Crosser mit 30 bzw. 39 Nennungen komplett sind, machen die Amazonen und Seitenwagen-Teams ihm noch Sorgen. Bei letzteren haben sich fünf Gespanne angesagt. „Wir hätten gern noch ein paar mehr. Denn erfahrungsgemäß fällt der eine oder andere aus und wir möchten im Finale doch mehr als zwei oder drei auf den Kurs schicken“, bekennt Schlaak junior.

Bei den Amazonen liegen ebenfalls nur fünf Meldungen vor, alle aus den Niederlanden. Sportleiter Bernd Weldner liefert die Erklärung: „In diesem Jahr wird wieder um den Classic Ladies Cup gefahren und da passt der Bergring vielen jungen Damen nicht ins Programm.“

Dennoch sind die Veranstalter überzeugt, dass sie den Besuchern ein attraktives Programm zu bieten haben. Nicht zuletzt mit den erstmals ausgefahrenen Läufen um den Simon-Wigg- sowie Carl-Schröder-Pokal (der Nordkurier berichtete). Locken soll die Besucher bereits am Freitagabend eine Party mit Show-Truck im Innenring – Eintritt frei. Samstagnacht endet das Speedway-Rennen nach fast einem Jahrzehnt wieder mit einem großen Höhenfeuerwerk.

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