Warn-Reflektoren :

Blaues Licht gegen Wildunfälle

Die ersten 130 Warnreflektoren an der Landesstraße 20 sind angeschraubt. Die Jäger vom Hegering Gülitzer Heide wollen damit einen Unfallschwerpunkt "entschärfen".

Norbert Meining  (rechts) und Wolf Böttcher vom Hegering Gülitzer Heide schrauben die blauen Wildwarnreflekoren an.
Iris Diessner Norbert Meining  (rechts) und Wolf Böttcher vom Hegering Gülitzer Heide schrauben die blauen Wildwarnreflekoren an.

Die Landesstraße 20 zwischen Pisede und Neukalen ist ein Schwerpunkt für Wildunfälle. Das wissen auch die Jäger vom Hegering Gülitzer Heide. Werden sie doch benachrichtigt, wenn es darum geht, ein verendetes Tier zu entsorgen. Wildwarnreflekoren, die im Autolicht blau aufleuchten, können solche Unfälle reduzieren. Das belegen mittlerweile mehrere Studien, weiß Hegeringleiter Norbert Meining. Deshalb wurden jetzt die ersten 130 solcher Reflektoren, die dann eine regelrechte blaue Schranke für die Tiere bilden sollen, zwischen Pisede und Gülitz angebracht.

Der Jäger erklärt, dass das Wild die blaue Farbe nicht kenne. Es sei eine regelrechte Schreckfarbe für Rehe, Hirsche und andere Waldbewohner. Die Jäger hätten sich darum um eine Förderung  beim Landesjagdverband bemüht und schließlich 500 Euro erhalten. Das Anschrauben der Reflektoren erledigten sie in ihrer Freizeit. "Schließlich sind wir auch daran interessiert, dass nicht nur menschliches Leid bei Unfällen vermindert wird, sondern auch daran, dass Tiere nicht qualvoll verenden müssen", sagt Wolf Böttcher, der ebenfalls zum Hegering gehört.

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