Auf Raubzug:

Bootsschuppen wohl von Profis geknackt

Noch immer hat die Polizei nicht alle Eigentümer der Anlage am Darguner Kanal erreicht. Die Höhe des Schadens ist deshalb völlig unklar.

Die Polizei sucht Einbrecher, die 23 Bootsschuppen in Dargun durchwühlt haben.
Friso Gentsch Die Polizei sucht Einbrecher, die 23 Bootsschuppen in Dargun durchwühlt haben.

Bei den Einbrüchen in der Bootsschuppen-Anlage am Darguner Kanal am  Wochenende war möglicherweise eine professionelle Bande am Werk. Das vermutet zumindest der Vorsitzende des Wassersportvereins „Darguner Kanal“ Holger Wallnitz. Für einen Einzeltäter wäre der Aufwand zu groß gewesen.

Die Täter waren in 23 Bootsschuppen eingebrochen und hatten verschiedene Wertsachen mitgenommen. Ein Vereinsmitglied hatte den Einbruch als erster bemerkt.

Was nun genau fehlt, ist bis heute noch unklar. „Bisher konnten wir noch nicht alle Eigentümer erreichen“, sagt eine Sprecherin der Polizeiinspektion in Neubrandenburg. Daher könne sie auch noch nichts zur genauen Schadenshöhe sagen.

Derweil dürfte aber als sicher gelten, dass zum Diebesgut zumindest kein Boot gehört. „Im Winter nutzen wir die Anlage nicht und unsere Mitglieder lagern dann ihre Boote woanders“, sagt Holger Wallnitz. Einbrüche habe es in der relativ abgelegenen Anlage bereits ein paar Mal gegeben, daher sorgen die Besitzer vor. Viele Wertsachen gebe es nicht zu holen, nur ein paar Werkzeuge oder Ersatzteile.

„Auf dem Schaden bleiben wir jetzt trotzdem sitzen“, sagt der Vereinschef. Holger Wallnitz hofft, dass nicht allzu viel kaputtgegangen ist. 

 

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