Bürgermeinungen gefragt:

Bristow und Bülow knüpfen zarte Bande

Erste Gespräche über Pro und Contra einer möglichen Gemeindefusion. –

Wenngleich sich bekanntlich Gegensätze anziehen, können auch Gemeinsamkeiten einen. Das sehen auch die Verwalter der Gemeinden Bristow und Bülow so. Sie saßen jetzt an einem Tisch und knüpften so zusagen erste zarte Bande in puncto einer möglichen Fusion der beiden Gemeinden samt Ortsteilen. Darüber informierte Bürgermeisterin Margret Taufmann während der jüngsten Zusammenkunft der Gemeinderatsmitglieder am Dienstagabend. „

Mit diesen ersten Gesprächen ist noch nichts manifestiert. Es ist lediglich die Prüfung einer eventuellen gemeinsamen Struktur“, betonte Margret Taufmann in der Runde. Dass die Bristower und Bülower ineinander mögliche Partner sehen, das machten sie deutlich, „Und es ist ja nicht so, dass zwei, die noch nie was miteinander zu tun hatten, übers Zusammengehen reden“, machte die Bürgermeisterin aufmerksam.Die Bristower ihrerseits erarbeiteten gar schon ein Urpapier, in dem sie das Pro einer Fusion begründen.

In dem Papier, das den Gemeinderatsmitgliedern vorliegt und das später als Postwurfsendung auch allen betroffenen Haushalten zur Verfügung gestellt werden soll, spielt für eine mögliche Fusion „die gemeinsame territoriale Lage“ eine entscheidende Rolle. Eine gemeinsame Schule; die Kita und die Arztpraxis, die beide Gemeinden nutzen. Auch ein wirtschaftliches Potential würde in einer Fusion stecken, hieß es. Schließlich hätten beide Gemeinden Schulden. Mit einem Zusammenschluss würden diese zwar nicht verschwinden, aber es täten sich andere finanzielle Möglichkeiten auf.

Die Gemeindevertreter von Bristow und Bülow rufen ihre Einwohner auf, schriftlich oder mündlich ihre Meinungen zu einer – bis dato noch freiwilligen – Fusion zwischen Bülow und Bristow zu äußern, z. B. bei den Bürgermeistern oder Gemeindevertretern. Auf dieser Grundlage sei später eine bürgernähere Diskussion möglich.Fragen nach einem späteren gemeinsamen Namen oder was damit auf die beiden Gemeinden im einzelnen zukommt, die stehen auf einem anderen Blatt, hieß es in Bülow.

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