Logistiker verabschieden sich:

Bundeswehr tritt Rückzug an

Der längst beschlossene Abzug wird jetzt konkret: Am 18. September werden sich die Basepohler Soldaten vom Logistikbataillon 142 offiziell aus Stavenhagen verabschieden. Sie machen der Stadt aber noch ein schwer wiegendes Erinnerungsgeschenk.

Die Tore der Basepohler Kaserne werden sich nun bald endgültig schließen. Der Findling vom Kasernentor soll künftig in Stavenhagen an die Soldaten erinnern.
Eckhard Kruse/NK-Archiv Die Tore der Basepohler Kaserne werden sich nun bald endgültig schließen. Der Findling vom Kasernentor soll künftig in Stavenhagen an die Soldaten erinnern.

Nun wird es ernst für die Kaserne Basepohl. Nach 41 Jahren Garnisonsstadt und 25 Jahren Bundeswehrstandort packt das Logistikbataillon 142 endgültig die Koffer. Wie die Bundeswehr am Dienstag mitteilte, werden die Soldaten sich mit einem feierlichen Appell am 18. September auf dem Stavenhagener Marktplatz von ihrer Patenstadt und aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte verabschieden. Die Logistiker des Bataillons 142 haben ihren neuen Standort dann in Hagenow mit den Außenstellen Havelberg und Torgelow.

An die Bundeswehr wird in Stavenhagen künftig der Findling erinnern, der über viele Jahre am Eingangstor der Basepohler Kaserne stand. Der Stein soll am 10. September seinen neuen Platz am Ivenacker Tor in der Reuterstadt erhalten und an die Patenschaft der vierten Kompanie mit der Reuterstadt erinnern. Die Übergabe des Findlings sei die letzte gemeinsame Aktivität in der seit vielen Jahren gelebten Patenschaft, hieß es jetzt. Bundeswehr und Reuterstadt hatten zusammen Sportfeste oder Umwelttage veranstaltet. Eine enge Zusammenarbeit gab es auch mit den Jugendklubs der Arbeiterwohlfahrt in Basepohl und Stavenhagen. Bei vielen Bildungsmessen in der Region waren die Soldaten ebenfalls vertreten.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!