Speedway-WM in Teterow:

Busse sollen Grand-Prix-Infarkt verhindern

Teterow fiebert seinem Weltmeisterschaftsdebüt entgegen. Die Speedway-Arena ist präpariert. Den Besucheransturm will die Stadt mit alternativen Anreisemöglichkeiten möglichst flüssig halten.

In der Speedway-Arena am Teterower Bergring ist der Aufbau für den Speedway-WM-Lauf in der Endphase.
Eberhard Rogmann In der Speedway-Arena am Teterower Bergring ist der Aufbau für den Speedway-WM-Lauf in der Endphase.

Adolf Schlaak, Clubchef des MC Bergring, kennt seine Teterower und wird deshalb nicht müde zu betonen: „Der Grand Prix ist kein Bergringrennen.“ Damit hebt er nicht auf den Unterschied zwischen der natürlichen Grasbahn einerseits und dem präparierten Stadionoval der Speedway-Matadore ab. Vielmehr hat er die Sicherheitsanforderungen im Blick. Dafür habe die FIM klare Regeln vorgeben.

„Es sollte sich niemand mit Klappstuhl und Picknick-Korb auf den Weg in die Arena machen. Damit kommt man am Einlass nicht durch“, macht Klaus Reinders, Geschäftsführer der Stadtwerke, deutlich. Was beim Pfingstrennen als Ganztagsevent guter Brauch ist, geht am Samstagabend zum Weltmeisterschaftslauf gar nicht. Reinders verweist auf einen plausiblen Umstand. „Es wird eng im Stadion. Wir haben knapp 3300 Plätze auf den beiden Tribünen und etwa 8000 verkaufte Stehplätze. Dazu sind wir auf 3000 Tagesgäste eingestellt. Da ist einfach kein Platz, um eine Decke auszubreiten.“

Bei Anfahrt besser auf das Auto verzichten

Den Teterowern rät Reinders dringend, auf eine Anfahrt aus der Stadt mit dem Pkw zu verzichten. Die günstigere Alternative sei der Shuttleverkehr mit Bussen. Diese pendeln vom Platz des Friedens mit Halt an der Aral-Tankstelle und am Carl-Schröder-Platz hoch ins Fahrerlager am Bergring. Die Fahrzeuge der von außerhalb Anreisenden werden über den Bocksbergweg auf die Parkplätze an der Arena bzw. den einstigen Campingplatz Nordkurve geleitet. „Wir haben bewusst die Verkehrsströme so aufgeteilt, damit es einigermaßen zügig fließen kann“, merkt Klaus Reinders an. Das sei insbesondere nach dem Ende der Veranstaltung wichtig. „Für diejenigen, die zurück in die Stadt wollen, stehen genügend Busse zur Verfügung“, versichert der Stadtwerkechef.

Mit der Einrichtung einer Partymeile vor den Toren der Arena hofft man zudem, die Rückreisewelle zu bremsen. „Die Rennen sind spätestens 21.30 Uhr zu Ende. Dann läuft das Programm auf der Partymeile mit Showtruck und DJ an. Da ist auch noch Gelegenheit für einen Imbiss. Ich denke, dass viele das annehmen und nicht alle gleich zu ihren Autos stürzen“, sagt Klaus Reinders.