Debatte nach Kündigung des Trägers :

Clown Flori will Malchiner Jugendklub retten

In die Debatte um den Malchiner Jugendklub hat sich ein rotnasiger Vermittler eingeschaltet. Jan Petres, bekannt als Clown Flori, will sich mit der Vertragskündigung des Trägers nicht abfinden.

Jan Peters ist ohnehin ein engagierter Bürger Malchins, vielen ist er aber auch als "Clown Flori" bekannt.
Nordkurier-Archiv Jan Peters ist ohnehin ein engagierter Bürger Malchins, vielen ist er aber auch als "Clown Flori" bekannt.

Clown Flori macht ernst. Oder besser Jens Peters, der hinter der bunten Maske steckt, für die er bekannt ist und die er auf Kinderfesten oder Umzügen trägt. Der Malchiner ist selbst Vater und will mit allen Mitteln versuchen, den Jugendklub zu erhalten. „Das ist eine geniale Einrichtung, in der Jugendliche aus ganz verschiedenen Elternhäusern zusammen treffen können“, sagt Peters. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) kündigte zum Jahreswechsel ihren Vertrag als Träger der Einrichtung mit der Stadt auf. Der Grund: Sie fordern 50 000 Euro an Zuschüssen jährlich, bekommen aber nur die Hälfte. Als Peters im Nordkurier davon las, setzte er sich sofort mit allen Beteiligten in Verbindung. „Die AWO sollte zeigen, welche Probleme es genau bei der Finanzierung gibt, damit wir darüber reden können,“ sagt Peters. Auch die Argumente der Stadt könne er verstehen, warum sie ihre Zuschüsse nicht erhöhen kann. Die Stadt ist derweil schon dabei, Gespräche mit möglichen neuen Trägern zu führen. Peters sieht das kritisch: „Die bestehenden Strukturen sollten erhalten bleiben, da die AWO wirklich gute Arbeit leistet.“ Für Donnerstagabend hat Peters eine Gesprächsrunde im Klub organisiert. Bei der Stadtvertretersitzung am Mittwochabend nutzte niemand diese Möglichkeit.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung