Jetzt muss das Gericht entscheiden:

Darguner verklagt US-Hersteller von Hüftgelenken

Ein künstliches Gelenk hatte für Entzündungen gesorgt. Es musste wieder entfernt werden.

Nach mehreren Operationen möchte Klaus-Dieter Krauße endlich wieder laufen lernen.
Gerald Gräfe Nach mehreren Operationen möchte Klaus-Dieter Krauße endlich wieder laufen lernen.

Ein Hersteller von künstlichen Hüftgelenken aus den USA bekommt jetzt Ärger mit einem Darguner. Klaus-Dieter Krauße aus dem Darguner Ortsteil Levin hat die Firma verklagt, weil sie schadhafte Gelenke hergestellt haben soll. In mehreren Operationen musste sich der 58-Jährige bereits sechs künstliche Hüftgelenke einsetzen lassen. Das erste hatte für Entzündungen in seinem Körper gesorgt. Die Schuld gibt Krauße dem amerikanischen Hersteller. Nach vier Jahren Warten gibt es nun einen Gerichtstermin. Am 4. Februar beginnt im Neubrandenburger Justizzentrum die gerichtliche Auseinandersetzung.

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