Zu kostspielig:

Darguns Wertstoffhof bleibt geschlossen

Vor einem Jahr hatte das Rote Rathaus noch heftig dementiert, dass der Annahmehof auf der Kippe steht. Nun sieht es aber ganz anders aus.

Ob Bauschutt oder Grünschnitt - die Darguner müssen nun sehen, wo sie mit solchem Abfall bleiben. Der von der Stadt betriebene Wertstoffhof kann ohne Unterstützung des Landkreises nicht weiter betrieben werden.
Archiv Ob Bauschutt oder Grünschnitt - die Darguner müssen nun sehen, wo sie mit solchem Abfall bleiben. Der von der Stadt betriebene Wertstoffhof kann ohne Unterstützung des Landkreises nicht weiter betrieben werden.

Die Stadt Dargun ist mit dem Bemühen, ihren Wertstoffhof zu erhalten, gescheitert. Damit bleibt der Annahmehof in der Demminer Straße auch nach der Winterpause geschlossen. Die Stadt hatte noch versucht, den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zu einer weiteren Unterstützung des Wertstoffhofes zu bewegen. Doch das hat wohl nicht geklappt, wie Bürgermeister Karl-Heinz Graupmann auf der jüngsten Stadtvertretersitzung einräumte. Der Landkreis hatte bereits zu Ende des vergangenen Jahres seine Unterstützung eingestellt. Dass die Stadt den Wertstoffhof allein betreibt, ist offenbar zu kostspielig. Es bliebe dann wohl nur, die Bürger kräftig zur Kasse zu bitten. 

Noch vor einem Jahr hatte der Bürgermeister heftig dementiert, dass der Darguner Wertstoffhof abgeschafft wird, da er keine Einrichtung des Landkreises, sondern der Stadt sei. Allerdings hatte der Landkreis über verschiedene Entsorgungsunternehmen Container für Sperrmüll und Grünschnitt zur Verfügung gestellt. Dafür sind Ende des vergangenen Jahres die Verträge ausgelaufen.

Der Seenplatten-Landkreis hatte zu Jahresbeginn seine gesamte Müllentsorgung vereinheitlicht. Dabei war auch die Zahl der Wertstoffhöfe reduziert worden. Auch die Stadt Neukalen hatte daraufhin ihr Vorhaben, einen eigenen Annahmehof einzurichten, aufgegeben.

Die Stadtverwaltung Dargun hat den Einwohnern inzwischen empfohlen, ihre Wertstoffe zum nächstgelegenen Annahmehof nach Demmin in die Umschlagstation der DVVD am Davidsohnweg zu bringen.

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