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Das Abenteuer Rennsteig lockt Teterower Läufer-Duo

VonMarian-Bernd PriesAls Vorbereitung auf den beliebten Volkssportlauf durch den Thüringer Wald haben die Teterower Ausdauerspezialisten Peter Dammann und ...

Der Rennsteig, ein Lauf-Erlebnis in reizvoller Naturkulisse.[KT_CREDIT] FOTO: Archiv

VonMarian-Bernd Pries

Als Vorbereitung auf den beliebten Volkssportlauf durch den Thüringer Wald haben die Teterower Ausdauerspezialisten Peter Dammann und Nils-Steffen Utke bereits den Etappen-Parcour bewältigt.

Teterow.Ganz bestimmt immer noch der beliebteste Volkssportlauf im Osten Deutschlands ist der Rennsteiglauf über die legendären Höhen des Thüringer Waldes. Mit dem 25. Mai hat die
41. Auflage der Veranstaltung morgen in diesem Jahr einen ungewöhnlich späten Termin. Doch als hätten die Organisatoren einen „siebten Sinn“ gehabt, kommt das den Teilnehmern sehr entgegen. Denn der lange und kalte Winter machte ganz bestimmt vielen bei der Vorbereitung, die bei der Länge der Läufe ein absolutes Muss ist, oftmals einen Strich durch die Rechnung. So konnten wenigstens im Mai einige Trainingseinheiten nachgeholt werden.
Besonders geschickt nutzten das die beiden Teterower Ausdauerspezialisten Peter Dammann und Nils-Steffen Utke. Gemeinsam mit Rolf Gürtler aus Strasburg waren sie nämlich genau wie schon 2010 und 2011 beim Rennsteig-Etappenlauf dabei und nutzten ihn so für die Vorbereitung auf den langen Kanten morgen über knapp 73 Kilometer.
Beim Etappenlauf geht es allerdings über die gesamte Länge des Rennsteigs und das sind von Hörschel bei Eisenach bis nach Blankenstein an der Saale immerhin 168,3 Kilometer. Die werden in fünf Tagesetappen mit Längen zwischen 27 und
40 Kilometern zurückgelegt. Interessant ist, dass auf der letzten Etappe zweimal die ehemalige innerdeutsche Grenze überlaufen wird. Die beiden Teterower Vertreter schlugen sich auch in diesem Jahr mehr als wacker. Der
41-jährige Nils-Steffen Utke verbesserte sich gegenüber seiner Bestzeit von vor zwei Jahren um über 50 Minuten und belegte im Ziel nach insgesamt 17 Stunden, sechs Minuten und 46 Sekunden einen hervorragenden
3. Platz bei den Männern.
Der neun Jahre ältere
Peter Dammann schrammte nach den 168 Kilometern nur drei Minuten an seiner Bestzeit vorbei und belegte mit 18:37:19 Stunden einen tollen 6. Rang in der Männerwertung. Rolf Gürtler – der
62-Jährige war schon 35. Mal beim Guths-Muths-Rennsteiglauf dabei – nahm den Etappenlauf allerdings erstmalig unter die Füße. Mit 19:56:01 Stunden zeigte auch er im wahrsten Sinne des Wortes eine reife Leistung und kam damit als 9. des 16-köpfigen Männerfeldes ins Ziel.