Riesenerfolg für Malchiner Team:

Der Kick! Kästner boxt sich ins WM-Finale durch

Drei Kickboxer aus dem Malchiner Golden Ground Gym schlagen und treten sich bei der Weltmeisterschaft in den USA gerade durch die bisher größten Kämpfe ihres Lebens. Für ihren Sport haben sie noch nie so viel Begeisterung wie dort gespürt.

Zuhause in Deutschland hat Paul Kästner (rechts) mit seinem Malchiner Trainer Stefan Vaske schon etliche Titel geholt. Jetzt greift der 24-Jährige in Florida nach der WM-Krone.
Florian Ferber Zuhause in Deutschland hat Paul Kästner (rechts) mit seinem Malchiner Trainer Stefan Vaske schon etliche Titel geholt. Jetzt greift der 24-Jährige in Florida nach der WM-Krone.

Erst hat er einen Mexikaner besiegt, danach den Kanadier rausgeboxt, jetzt steht Paul Kästner im Finale. Der Kickboxer schlägt sich bei der Weltmeisterschaft in den USA ganz hervorragend. „Eine Wahnsinns-Leistung“, schwärmt sein Trainer Stefan Vaske. „Das war Leidenschaft und Kampfgeist, unsere Taktik ging super auf.“ Am Freitag steht der 24-Jährige damit im Finale und kämpft um den großen Pokal des Weltverbandes „World Karate and Kickboxing Commission“ (WKC).

Insgesamt gehören drei Kickboxer des Malchiner Golden Ground Gyms zu dem etwa 30-köpfigen Kader aus Deutschland, der in dieser Woche an der WM teilnimmt. Außerdem sind ihre Trainer Chris Wischnack und Stefan Vaske mit dabei. Letzterer berichtete dem Nordkurier jetzt, wie die Stimmung in dem mehr als 15 Flugstunden entfernten Austragungsort Orlando in Florida ist.

Mehr als 1300 Kämpfer aus 34 Nationen

„Die Atmosphäre ist der Wahnsinn“, schreibt er. Bei der offiziellen Eröffnung am Montag liefen zuerst alle Nationen in die Wettkampf-Halle ein. „Teams aus England, Puerto Rico, Chile, Mexiko, USA, Brasilien, und viele mehr. Diese Vielfalt bringt extrem viel Klasse mit sich“, so Vaske. Insgesamt sind mehr als 1300 Kämpfer aus 34 Nationen angereist und alle hörten am Montag die US-amerikanische Nationalhymne. Ein einmaliger Moment. Und eine riesige Party, denn der Sport genießt in den USA eine ganz andere Popularität als in Deutschland.

Andre Lüdtke hatten seinen ersten Auftritt am Mittwoch. Mit viel Herz ging er rein, musste sich aber bei einem Gegner aus Kanada geschlagen geben. „Die Niederlage ist ein großer Gewinn an Erfahrung“, sagt Trainer Vaske, der mit der Leistung trotzdem sehr zufrieden ist. Immerhin trainiere der Zwölfjährige erst seit einem Jahr. Am Donnerstag stehen Teamkämpfe an, in denen Paul Kästner und Laura Gasparjan eventuell noch einmal kämpfen können.

 

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