Teterower Motorsport setzt sich 2014 große Ziele:

Der MC Bergring will sich Partner ins Boot holen

Sportlich sind die Weichen für 2014 gestellt. Sieben Motorsportveranstaltungen finden statt, darunter wieder ein WM-Lauf. Der Vorstand des Teterower Motorsportclubs will aber auch neue Wege gehen - Verein und kommerzielle Schiene trennen.

MC Bergring-Chef Adolf Schlaak blickt zuversichtlich aufs nächste Jahr. Die Rennen auf dem Ring und in der Speedway-Arena sind ausgeplant. Wieder ist ein WM-Lauf dabei.
Simone Pagenkopf MC Bergring-Chef Adolf Schlaak blickt zuversichtlich aufs nächste Jahr. Die Rennen auf dem Ring und in der Speedway-Arena sind ausgeplant. Wieder ist ein WM-Lauf dabei.

„Wir haben den Fuß drin.“ Nach der Weltmeisterschaft der Jugend in diesem findet im nächsten Jahr wieder ein WM-Lauf in der Teterower Speedway-Arena statt. Diesmal treten die Teams U 21 an, mit Australien, England, Dänemark und Deutschland, kündigt Adolf Schlaak, Chef des MC Bergring, an. „Wir haben bewiesen, dass wir den Anforderungen einer WM gerecht werden“, sagt Schlaak. Der WM-Lauf werde zusammen mit dem Bergringrennen zu Pfingsten stattfinden. Der Auerhahn-Pokal pausiere. „Wir können davon ausgehen, dass wir bei einer WM ganz anders frequentiert werden und wir so auch wieder mehr Besucher auf den Bergring holen.“

Aber Schlaak verhehlt auch nicht, dass der MC Bergring mit seiner ehrenamtlichen Arbeit an Grenzen stoße. „Wir müssen umstrukturieren. Das schieben wir schon lange vor uns her.“ Umstrukturieren heißt, dass Vereinsarbeit und Sportbetrieb getrennt werden, „um im gemeinnützigen Status zu bleiben und dem MC die finanzielle Risikogrundlast zu nehmen“. Zur Mitgliederversammlung am 7. März legt der Vorstand ein entsprechendes Konzept vor. „Wenn die Mehrheit zustimmt, wollen wir 2015 einen Vertragspartner fürs Management und die Vermarktung großer Veranstaltungen mit im Boot haben. Wir suchen eine Firma vor Ort, dann kann ich mir zum Beispiel auch vorstellen, weiter als Veranstaltungsleiter zu fungieren“, sagt Adolf Schlaak. „Der MC Bergring bleibt die führende Kraft. Er steht auf gesunden Beinen, aber damit das so bleibt, müssen wir neue Wege gehen.“

Im Übrigen hat der Club-Chef einen ganz persönlichen Traum für Teterow und den Motorsport: „Ich will in den Grand-Prix-Rummel rein. Der MC Bergring würde das finanziell gar nicht stemmen können, aber es gibt Signale, dass andere mit einsteigen würden. Und wenn man mal überlegt, dass allein zum Grand Prix 5000 bis 8000 Polen hinterher fahren ... Unsere Arena ist für 17 500 Besucher zugelassen.“

Im nächsten Jahr kommen aber erst einmal Bergringrennen und WM-Lauf und dazu sechs weitere Motorsportveranstaltungen.

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