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Der Wanderpokal bleibt in Güstrow

Egal ob auf der Straße, im Büro oder beim Einkaufen – überall passieren Unfälle. Oftmals entscheidet die Erste Hilfe darüber, ob es glimpflich endet. Wüssten Sie was zu tun ist?

Mit viel Kunstblut wirkt die Beinwunde Luises sehr echt. Sie ist Mitglied des Schulsanitätsdienstes des Teterower Gymnasiums.  
Caroline Schiko Mit viel Kunstblut wirkt die Beinwunde Luises sehr echt. Sie ist Mitglied des Schulsanitätsdienstes des Teterower Gymnasiums.  

Die Kinder und Jugendlichen von Schulsanitätsdiensten oder Jugendrotkreuz-Gruppen wissen es. Jetzt traten rund 70 Schüler beim Kreiswettbewerb für Nachwuchsretter in Krakow am See gegeneinander an. Es begegneten sich Gruppen in zwei Altersstufen von der Wasserwacht Güstrow, Wasserwacht Krakow, den Schulen Laage, Bützow und erstmalig auch der Schulsanitätsdienst des Teterower Gymnasiums sowie freie Gruppen des Heidewegs. Die Jugendrotkreuzgruppe „Heideweg“ aus Güstrow schaffte in der Alterstufe I (6-12Jahre) mit dem Sieg ihr persönliches Triple. Somit kann ihnen der Wanderpokal nicht mehr abspenstig gemacht werden. In der Alterstufe II (12-16 Jahre) gewann der Schulsanitätsdienst Bützow. Die beiden Siegermannschaften haben dann den Kreisverband Güstrow beim Landeswettbewerb in Schwerin würdig vertreten. Sie belegten in beiden Altersstufen jeweils einen vierten Platz.

Der Biologie- und Chemielehrer Helmut Wenzl ist stolz auf seine Truppe vom Schulsanitätsdienst des Teterower Gymnasiums, belegten sie doch als Neulinge im Kreiswettbewerb gleich einen sehr guten zweiten Platz in der Altersstufe II. Um ihren Mitschülern in der Europaschule zu zeigen, was sie drauf haben, gab es bei der vergangenen Feueralarmübung eine Kostprobe ihres Könnens. Mithilfe des DRK wurden vier Schüler Wunden aufgemalt und die richtige Erstversorgung daran erläutert.