:

Derby ist öde Nullnummer

Gnoien/Teterow.„Oft sind Derbys eine verkrampfte Angelegenheit.“ Wie wahr. Ottmar Schug, Vereinsvorsitzender von Fußball-Landesligist Gnoiener SV 24, ...

Zweikampf zwischen Teterows Michael Stoltmann (l.) und Toni Meier.[KT_CREDIT] FOTO: Florian Ferber

Gnoien/Teterow.„Oft sind Derbys eine verkrampfte Angelegenheit.“ Wie wahr. Ottmar Schug, Vereinsvorsitzender von Fußball-Landesligist Gnoiener SV 24, bewies am vergangenen Sonnabend vor der Partie gegen den SV Teterow 90 prophetisches Talent. Denn am Ende von 90 mageren Minuten im Bad Sülzer Recknitztalstadion hatten die 95 Zuschauer ein äußerst dürftiges Duell zu sehen bekommen. Immerhin: Die erneut stark ersatzgeschwächten Gäste konnten nach vier Niederlagen und zwölf Gegentoren mal wieder einen Zähler und ein „zu Null“ auf der Habenseite verbuchen. Für die Warbelstädter indes, auf Rang sechs im sicheren „Niemandsland“ der Oststaffel platziert, war der Punkt gegen das Schlusslicht sicher zu wenig.
War die erste Hälfte noch ein kompletter Langweiler, in der die Gastgeber das etwas aktivere Team stellten, gab es in den zweiten 45 Minuten wenigstens hin und wieder mal so etwas wie Torszenen. Gefahr für den Teterower Kasten bestand vor allem bei Balz-Standards und auf der Gegenseite hatte Bosmann die spektakulärste Szene parat, scheiterte aber mit einem satten Fernschuss an GSV-Keeper Steinke. Ansonsten fokussierten die Bergringstädter mit ihren Mitteln die Defensivarbeit und die Gnoiener Offensive um den zuletzt starken Mirco Steinbach fand bis zum Ende nicht die goldene Lücke im SV-90-Verbund.
Gnoiener SV 24: Steinke; Za-
pel, Taschkuhn, Meier, Peter, Friedel, Millert, Lewerenz, Balz, Steinbach, Koll (60. Gugat)
SV Teterow 90: Kröplin;
J. Neumann, Kagel, Gasde,
P. Dabbert, Möller (46. Schroeder), Stoltmann, Latzko, Seemann (86. Schimnick), Bosmann, Gerdtff