Vandalismus und Diebstahl:

Mit dem Weihnachts-Karpfen wird's nichts mehr

Schöne Bescherung kurz vor Weihnachten: Gleich an zwei Orten in der Mecklenburgischen Schweiz haben sich jetzt Ganoven zu schaffen gemacht. Es geht um Werkzeuge und Fische.

Insgesamt mehr als 20 000 Euro Schaden richteten Einbrecher in der Nacht zu Montag an.
Andreas Gebert Insgesamt mehr als 20 000 Euro Schaden richteten Einbrecher in der Nacht zu Montag an.

Die Karpfen mag es ja gefreut haben, so kurz vor den Feiertagen noch dem Schicksal als Festtagsessen entfliehen zu können. Aber der Fischer in Raden hat jetzt einen gewaltigen Schaden zu beklagen. Voll Schrecken musste er am Montagfrüh feststellen, dass die Netze, in denen er die Schuppentiere gehalten hatte, kaputt waren. Zuerst habe der Mann ja geglaubt, dass Tiere dafür verantwortlich gewesen sein könnten, weiß die Polizei in Teterow zu berichten. Aber nach genauerer Prüfung stand fest, die Netze wurden zerschnitten. Das müsse in der Nacht von Sonntag zu Montag passiert sein, informierten die Beamten. Der Schaden an den Netzen betrage 3000 Euro, der Verlust, dass die Karpfen nun nicht wie geplant verkauft werden können, immerhin 5000 Euro. Ob die Ganoven auch Karpfen „mitgehen“ ließen, sei nicht bekannt.

Ganz dreist gingen Diebe in Großen Luckow vor. Hier wurde in der Nacht zu Montag in eine Werkstatt eingebrochen. Im ersten Raum stießen die Täter auf einen Schweißbrenner. Den nutzten sie und brannten damit Türen und Schlösser auf, berichtete die Polizei. Sie klauten schließlich landwirtschaftliche Maschinen und Spezialwerkzeug im Wert von 10 000 bis 15 000 Euro. Um dies alles abzutransportieren, müssen sie auch ein größeres Fahrzeug dabei gehabt haben, sind sich die Beamten sicher. Sie hoffen nun, dass vielleicht  Anwohner in der Nacht etwas bemerkt oder beobachtet haben und sich melden.

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