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„Die nächste WM ist definitiv unser Ziel“

Was für ein Empfang! Rund 60 Fans, Freunde und Familienmitglieder jubelten den erfolgreichen Malchiner Kickboxern in der Heimat zu. Denn die Sportler hatten jede Menge Edelmetall von der WM in den USA mitgebracht. Simon Voigt sprach mit Trainer Stefan Vaske über das Erlebte und die Zukunft.

So viele Fans! Bei der Ankunft in ihrer Sportschule gab es für die Kickboxer eine kleine Willkommensfeier.
Laura Gasparjan So viele Fans! Bei der Ankunft in ihrer Sportschule gab es für die Kickboxer eine kleine Willkommensfeier.

Wie gut war der Kontakt in die Heimat während der vergangenen Woche in den USA?

Wir haben da unsere Gruppen bei Facebook und WhatsApp über die wir unsere Leute ständig informiert haben. Immer abends hatten wir Zeit reinzugucken und es war schon schön, die ganzen Reaktionen zu sehen oder das so viele auf „Gefällt mir“ klicken. Toll zu spüren, dass da jemand zu Hause hinter uns steht und wir haben versucht, die Energie mit in die Kämpfe zu nehmen. Am Ende war unsere Region ganz gut vertreten.

Wann geht das reguläre Training wieder los?

Am Donnerstag. Unsere drei Kämpfer sind total k.o. Es war wirklich viel Stress, dort von morgens bis abends in der Wettkampfhalle zu hocken. Es war aber auch eine tolle Erfahrung und die Belastung müssen sie aushalten. Ich hatte auch viel zu tun, weil einer der Bundestrainer ausfiel und ich dafür eingesprungen bin.

Was vermissen Sie jetzt nach einer Woche in den USA?

Ganz ehrlich: Am letzten Tag haben wir Deutschland vermisst. Es ist alles so übertrieben dort, bei den Turnieren ist der Show-Anteil viel größer als bei uns. Die Leute wollten außerdem ständig ein Foto mit den Deutschen machen. Hier ist alles wieder ruhiger und bodenständiger. Und es gibt gute Hausmannskost.

Und die nächste Weltmeisterschaft?

Die findet 2016 in Schottland statt, also nicht ganz so weit weg. Es ist definitiv unser Ziel, dort wieder teilzunehmen. Ich will außerdem, dass wir unsere Teilnehmerzahl verdoppeln, also mit sechs Leuten hinfahren. Laura, Paul und Andre haben bereits jetzt gute Chancen, und gerade bei unserem Nachwuchs ist das Potenzial auf jeden Fall da.

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