Filial-Schließung:

Discounter zieht sich aus Gnoien zurück

Aldi schließt Ende März seine Filiale in Gnoien. Das könnte weitreichende Auswirkungen auf die Einkaufslandschaft in der Stadt haben.

Nach Dargun und Malchin ist Gnoien die dritte Stadt in der Region, aus der sich Aldi zurückzieht.
Thomas Wolther Nach Dargun und Malchin ist Gnoien die dritte Stadt in der Region, aus der sich Aldi zurückzieht.

Der Aushang hat viele Gnoiener völlig überrascht: Im Gewerbegebiet der Warbelstadt verabschiedet sich der Discounter Aldi. Nach Dargun und Malchin ist Gnoien die dritte Stadt in der Region, aus der sich Aldi zurückzieht. Am 31. März ist Schluss in der Filiale, so ist dort zu lesen. Das könnte die Einkaufswelt in der Kleinstadt ganz schön in Bewegung bringen. So hatte der Discounter Lidl bereits vor längerer Zeit Interesse an einer Vergrößerung seiner Verkaufsfläche bekundet, war dabei aber auf Widerstand gestoßen, weil der Markt bereits die Maximalgröße erreicht haben soll. Andererseits dürfte nun auch der seit Jahren leer stehende ehemalige Edeka-Markt in der Friedenstraße für den Handel wieder interessanter werden.

Mit der neuen Situation will sich jetzt der städtische Wirtschaftsausschuss befassen, wie Bürgermeister Lars Schwarz (CDU) am Freitag ankündigte. „Uns ist daran gelegen, dass wir ein abwechslungsreiches Angebot haben und die Leute günstig einkaufen können“, erklärte Schwarz. Schwerpunkt sei dabei die Innenstadt. So sei er derzeit mit zwei Existenzgründern im Gespräch, die zwei neue Geschäfte eröffnen wollen. Mit welchem Angebot, wollte der Bürgermeister aber noch nicht sagen.

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