Noch kein Ergebnis:

DNA von Räuber schlummert weiter im Behörden-Schrank

Der Fall des brutal gerissenen Rehs bei Barlin bleibt rätselhaft.

Die traurigen Überreste des Rehs - mehr ließ der Räuber nicht übrig.
Dirk Wortmann Die traurigen Überreste des Rehs - mehr ließ der Räuber nicht übrig.

Lediglich die beiden Hinterläufe hatte das Raubtier von dem Reh übrig gelassen. Keine Kampfspuren, keine anderen Körperteile des Opfers. Doch welcher Räuber hier in der Nähe des Darguner Ortsteils Barlin vor gut zwei Wochen zugeschlagen hat, bleibt weiter mysteriös.

Zwar hatte der Jäger Dirk Wortmann mit Wattestäbchen DNA-Spuren von den Resten des Rehs sichern können, diese Tupfer sind aber noch nicht ausgewertet. Sie werden gegenwärtig noch im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow aufbewahrt. Andere Fälle, bei denen Nutztiere getötet worden waren, gehen bei den Untersuchungen vor, heißt es aus der Behörde. Deshalb sei im Fall Barlin wohl erst im Juni mit einem Ergebnis zu rechnen.

Dirk Wortmann berichtet unterdessen, dass in seinem Revier das Rehwild weiterhin ungewöhnlich scheu sei. Dass hier ein Wolf herum streife, dafür gibt es bisher aber keine Belege.

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