Auch Abwesenheit schützt vor Strafe nicht:

Doppelter Ärger mit dem Gartenfeuer

Erlaubt sind die Gartenfeuer in Malchin zwar. Dennoch musste nun die Polizei zu einer allzu nebelnden Brandstelle anrücken. Zum Ermahnen fanden die Beamten indes niemanden.

So wie hier raucht es derzeit an allen Ecken in den Städten. Oft zum Ärger der Nachbarn.
Wolfgang Dahlke So wie hier raucht es derzeit an allen Ecken in den Städten. Oft zum Ärger der Nachbarn.

Dass im Oktober wieder mit furchtbar qualmenden Gartenfeuern zu rechnen ist, das war sicher jedem klar. Denn von nun an ist es wieder bis zum Ende des Monats erlaubt, vorsichtig und möglichst rauchlos Feuerchen anzuzünden.

Doch dass es gleich so rauchig wird, dass ein ganzes Wohngebiet vernebelt wird und die Polizei anrücken muss, damit konnte nun wirklich niemand rechnen. Und doch ist es am Wochenende geschehen. Am Vormittag qualmte es am Malchiner Kornbrink so stark, dass Anwohner sich bei der Polizei beschwerten. Die Polizisten entdeckten denn auch ein Feuer mit feuchten Gartenabfälle und einer heftigen Rauchwolke dazu.

Ermahnen konnte die Polizei indes niemanden. Denn die Bewohner waren gar nicht zu Hause. So blieb den Beamten nichts anderes übrig als einen Nachbarn zu verpflichten, ab und zu nach dem Feuer zu schauen. An einer Strafe werden die Verursacher wohl trotzdem nicht vorbeikommen. Die Anzeige wegen der Ordnungswidrigkeit wird sicherlich bald im Briefkasten stecken. 

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