Einfach achtlos weggeworfen:

Dreckecke am Wegesrand ärgert Wanderer

Ein Salemer ärgert sich über eine wilde Deponie und befürchtet, dass es bei Gartenabfällen nicht bleibt. Doch bevor etwas geschieht, mahlen erst einmal die Behördenmühlen.

Die "wilde Deponie" in Salem am Wanderweg nach Franzensberg wird immer größer.
Kirsten Gehrke Die "wilde Deponie" in Salem am Wanderweg nach Franzensberg wird immer größer.

Als ein Bungalowbesitzer in Salem nach Langem den Wanderweg hier dem Bahndamm in Richtung Wald entlang ging, ärgerte er sich sehr. Denn kurz hinter der Unterführung haben offenbar unbelehrbare Menschen Gartenabfälle, einen Tannenbaum, Wurzelwerk und Bauschutt hingeworfen. „Wenn einer erst mal anfängt, schmeißen alle ihren Dreck da hin, befürchtet er. Wilde Deponien würden wachsen, so schnell könne man gar nicht gucken.

Noch sind es überwiegend Gartenabfälle, die achtlos hingeworfen wurden: trockene Blätter, altes Laub, Wurzeln, ein Baum, der wahrscheinlich mal als Weihnachtstanne fungierte. Papierfetzen hängen vereinzelt in den Sträuchern. Bevor noch anderer Müll entsorgt werde, könnte doch der Stadtbauhof Malchin die wilde Deponie entfernen. Doch einfach so Mitarbeiter des Stadtbauhofes dorthin zu schicken, geht es offensichtlich nicht. Es muss ein behördlicher Weg eingehalten werden.

Wie Stadtsprecher Thomas Koch sagte, werde das Ordnungsamt zunächst den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte informieren. Schließlich sei der für die Müllentsorgung zuständig. Der Kreis werde dann den Grundstückseigentümer ermitteln und Post versenden, mit der Aufforderung, dass dieser die wilde Deponie zu beräumen hat. Macht der Eigentümer dies nicht, lasse der Kreis kostenpflichtig die Dreckecke entfernen.

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