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Drogenrazzia in Stavenhagen

Mit einem massiven Aufgebot ist die Polizei am Dienstagmorgen in Stavenhagen und Umgebung angerückt. Die Ermittler durchsuchten vor allem Wohnungen - und sind offenbar auch fündig geworden.

Mit etlichen Transportern, maskierten Beamten und einem Spürhund rückte am Dienstagmorgen die Polizei in Stavenhagen an.
Patrick Seeger Mit etlichen Transportern, maskierten Beamten und einem Spürhund rückte am Dienstagmorgen die Polizei in Stavenhagen an.

Maskierte Polizisten und Zivilbeamte haben am Dienstagmorgen in Stavenhagen zugeschlagen. Sie durchsuchten mehrere Wohnungen im Stadtgebiet. Dabei hatten sie auch einen Spürhund dabei, was Anwohner zu der Vermutung gelangen ließ, dass es sich bei dem Großeinsatz um eine Drogenrazzia handelte. Wie eine Sprecherin der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft inzwischen bestätigte, wird wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Drogenhandels gegen mehrere Verdächtige aus der Region Stavenhagen ermittelt.

Die Polizisten rückten laut den Augenzeugen gegen 6.30 Uhr mit mehreren Transportern an. Sie verschafften sich Zugang zu Wohnungen in der August-Seidel-Straße, in der Straße am Wasserturm und in der Ivenacker Straße. Auch am Stadtholz wurde ein massives Polizeiaufgebot beobachtet. Laut Staatsanwaltschaft waren insgesamt und 100 Beamte an elf Durchsuchungsobjekten im Einsatz. Dabei seien unter anderem Haschisch, Marihuana und Bargeld beschlagnahmt worden. Es gehe um Handel mit Betäubungsmitteln in "nicht geringer Menge". Die Auswertung der Durchsuchungsaktion dauere aber noch an.

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