Ganz neu in Malchin:

Eine einzige Zelle heizt ein ganzes Wohnhaus

Keine Kohle, kein Öl. Wärme und Energie kommen dafür quasi aus dem Chemiebaukasten. Im Keller eines Malchiner Hauses werden nämlich Kohlendioxid und Wasserstoff gespalten, um die Wohnungen heizen zu können.

Sieht eigentlich ziemlich unspektakulär aus, die Brennstoffzelle im Malchiner Wohnhaus. WOGEMA-Chef Günter Busse enthüllt sie schon mal.
Iris Diessner Sieht eigentlich ziemlich unspektakulär aus, die Brennstoffzelle im Malchiner Wohnhaus. WOGEMA-Chef Günter Busse enthüllt sie schon mal.

Neue Wege beschreitet die Wohnungsgesellschaft Malchin (WOGEMA) bei der Sanierung eines Sechs-Familien-Hauses in der Stadt. Im Keller wird eine Brennstoffzelle installiert, die Strom und Wärme für die Mieter herstellt. "Damit sind wir nach meinen Informationen die Ersten im Norden Deutschlands, die diese Technik in ein Mietshaus bringen", sagt Günter Busse, der WOGEMA-Geschäftsführer. Mit dieser modernen Technologie leiste man auch einen Beitrag, um dem Klimawandel zu begegnen, meint er. Die Brennstoffzelle  werde mit Erdgas gespeist.  Dies werde in Kohlendioxid und Wasserstoff gespalten. Aus dem Wasserstoff schließlich entstehe Wärme und Strom. Weil das Haus teilweise über die Vorschriften hinaus gedämmt wurde, werde letztlich der Endenergiebedarf  bei 97 KWh je Quadratmeter liegen, erklärt Günter Busse. Das seien 59 Prozent weniger Verbrauch als bisher. Die Wohnungen seien alle barrrierefrei und erhalten auch noch einen Balkon.

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