Bei Rettungseinsatz:

Ersthelfer mit Schlägen und Pfefferspray attackiert

Nach einem medizinischen Notfall mussten Arzt und Rettungssanitäter in Schwaan auch noch ein Prügel-Opfer versorgen. Der quer stehende Rettungswagen ließ einen Mann rot sehen.

Bei einem Rettungseinsatz in Schwaan ist am Wochenende ein Ersthelfer brutal attackiert worden.
Karl-Josef Hildenbrand Bei einem Rettungseinsatz in Schwaan ist am Wochenende ein Ersthelfer brutal attackiert worden.

Bei einem Rettungsdiensteinsatz in Schwaan im Landkreis Rostock ist es am Wochenende zu einem gewalttätigen Zwischenfall gekommen. Ein Mann attackierte einen Ersthelfer, schlug auf ihn ein, besprühte ihn mit Pfefferspray und beschädigte dabei auch einen Rettungswagen. Gert Frahm, Pressesprecher der Polizeiinspektion Güstrow, bestätigte den Vorfall auf Nachfrage. Seinen Ausführungen zufolge kam es bereits am Samstag zu dem Zwischenfall.

Wegen eines medizinischen Problems waren Notarzt- und Rettungswagen am Vormittag in den Wiendorfer Weg nach Schwaan geeilt. Ein 44-Jähriger, der sich offenbar durch den quer stehenden Rettungswagen gestört fühlte, schlug plötzlich und unvermittelt auf einen 45 Jahre alten Anwohner, der zugleich Ersthelfer war, ein. "Der Angreifer schlug ihm mehrfach ins Gesicht und besprühte ihn, vermutlich mit einem Pfefferspray", schilderte Frahm. Außerdem stieß der Angreifer sein Gegenüber gegen den Rettungswagen. der dadurch leicht am vorderen Kotflügel beschädigt wurde, und beleidigte die Ehefrau des Ersthelfers.

Der attackierte Mann trug leichte Verletzungen im Gesichtsbereich davon. Noch während des Vorfalls riefen die Sanitäter die Polizei zur Hilfe. Als die Beamten in Schwaan eintrafen, hatte der 44-jährige Angreifer aber bereits den Ort verlassen. "Er ist uns jedoch bekannt", sagte Polizeisprecher Frahm. Nach dem Angriff hat die Polizei Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung aufgenommen.

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