Stavenhagen ist App-Vorreiter:

Etwas Reuterstadt im Miniformat

Die Stadt Stavenhagen ist Vorreiter bei der Seenplatte-App. Sie lockt hier als erste Kommune im Landkreis mit ihren touristischen Angeboten und der 750-Jahrfeier.

Alles mobil im Blick. Frank Schumann zeigt die Stavenhagener App-Seite auf einem Computer.
Eckhard Kruse Alles mobil im Blick. Frank Schumann zeigt die Stavenhagener App-Seite auf einem Computer.

Was ist denn eine „App“? Vor allem ältere Menschen werden bei dem Wort nur „Bahnhof“ verstehen. Denn wer kein Smartphone mit mobilem Internet hat, der kennt sich auch nicht mit den Apps aus. Anders Jugendliche und junge Erwachsene. Da gibt es kaum noch jemanden, der nicht mit Smartphones oder flachen Tablet-PC umgehen kann.

Und gerade diese Altersgruppe möchte die Reuterstadt erreichen, erläutert Bärbel Kustos aus der Stavenhagener Stadtverwaltung. Vor allem beim Thema „750 Jahre Stavenhagen“ und der Festwoche im Jahr 2014 hofft die Stadt auf viele Zugriffe von der jüngeren Generation. Denn auf einer App werden alle Angebote zur 750-Jahr-Feier veröffentlicht. Aber auch alle anderen touristischen Orte und Höhepunkte sollen über diese App zu erreichen sein.

Die Reuterstadt entwickelt dafür aber keine eigene Software. Das übernimmt die Druckerei Steffen in Friedland. Die baut eine App für die gesamte Mecklenburgische Seenplatte auf. Da sollen Touristen und auch Einheimische alle Informationen bekommen, die sie rund um Urlaub, Ausflugstipps, Übernachtung, Einkauf, Gaststätten, Banken, Arzt oder Apotheken informieren. „Wir sind Referenzkommune“, erläutert Bärbel Kustos. Übersetzt heißt das, dass Stavenhagen die erste Stadt ist, die sich eine eigene Seite in der neuen Seenplatte-App aufbauen lässt.

Die gesamte App gibt es kostenlos im App-Store oder bei Google Play. In Teilen können Internetnutzer aber auch über www.seenplatte-app.de darauf schauen. Die Reuterstadt ist über den Punkt „Orte in der Mecklenburgischen Seenplatte“ zu finden. „Wir haben schon das Museum, die Bibliothek, das Waldbad und Informationen über die Stadt eingestellt“, sagt Bärbel Kustos. Alles was mit gelber Farbe hinterlegt ist, sei schon mit Informationen gefüllt.

In der Praxis soll der mobile Reiseführer so funktionieren: Ein Tourist sieht den Flyer in der Tourismusinformation. Er scannt den Code wie an der Supermarktkasse mit seinem Smartphone ein. Dann kann er die kostenlose App installieren.

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