Kaserne könnte Unterkunft werden:

Flüchtlinge aus Bayern nach Basepohl?

Die Bundeswehrkaserne in Basepohl könnte zu einer Notunterkunft für bis zu 300 Asylbewerber werden. Das sagt der stellvertretende Landrat Siegfried Konieczny (Die Linke)

So sieht es in den Soldatenstuben innerhalb der Basepohler Kaserne aus - hier bei einem Tag der offenen Tür. In solche Räume werden wohl bald auch die Asylbewerber einziehen.
Eckhard Kruse So sieht es in den Soldatenstuben innerhalb der Basepohler Kaserne aus - hier bei einem Tag der offenen Tür. In solche Räume werden wohl bald auch die Asylbewerber einziehen.

Die Bundeswehrkaserne in Basepohl könnte in den nächsten Tagen zu einem Erstaufnahmelager für bis zu 300 Asylbewerber werden. Damit rechnet der stellvertretende Landrat Siegfried Konieczny (Die Linke). Es werde sich dann um eine Außenstelle des Erstaufnahmelagers in Horst im Landkreis Ludwigslust-Parchim handeln, gab er Informationen aus dem Innenministerium weiter. In Basepohl würden die Menschen ärztlich untersucht und ihre Asylverfahren eröffnet. Die ersten Flüchtlinge würden mit Bussen aus München geholt werden, um die prekäre Situation der aus Ungarn per Bahn gekommenen Menschen dort zu entspannen. "Es ist eine dringende Soforthilfe", so Konieczny.

Die Flüchtlinge würden kaserniert untergebracht und die Einrichtung in der Regel nicht verlassen. Als Unterkünfte seien die Sporthalle der Bundeswehr und Teile Mannschaftsunterkünfte im Gespräch. Dabei würden die Soldaten vermutlich Platz in einigen Etagen machen, teilte der Vizelandrat mit. Die ärztliche Versorgung, die Beköstigung der Asylbewerber und auch die Aufnahme der Asylanträge werde zentral und in Regie des Landes organisiert. Der Landkreis habe damit nichts zu tun.

Die Bundeswehr bereitet sich zwar langsam auf die Ankunft von Flüchtlingen in Basepohl vor, war von Kasernenkommandant Oberstleutnant René Srok zu erfahren. Um von einer Unterbringung der Asylbewerber zu sprechen, sei es aber noch zu früh, denn die Kaserne bei Stavenhagen gehöre nicht zu den Objekten, die in der Priorisierung ganz oben stehen.

Michael Teich, Sprecher des Innenministeriums, wollte die Einrichtung einer Außenstelle des Erstaufnahmelagers Horst in Basepohl am Dienstag nicht bestätigen. Basepohl stehe jedoch "auf der Liste für Objekte zur Unterbringung von Flüchtlingen" in Mecklenburg-Vorpommern.

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