Tag der offenen Tür:

Flüchtlingsheim in Jürgenstorf eröffnet

Viele waren gekommen, um sich selbst ein Bild von der wiedereröffneten Unterkunft zu machen. Doch so ganz zufrieden waren die Bürger mit dem Zustand des Gebäudes nicht.

In Jürgenstorf hat der Landkreis seine vierte Gemeinschaftsunterkunft eröffnet.
Kirsten Gehrke In Jürgenstorf hat der Landkreis seine vierte Gemeinschaftsunterkunft eröffnet.

Etwa einhundert Jürgenstorfer und Interessierte sind zur Wiedereröffnung des Flüchtlingsheims gekommen. Doch was sie sahen, war eher eine verlassene Baustelle als eine fertige Einrichtung.  "Noch sieht es nicht gerade einladend aus", bemerkte Getraud Holtz. Staub bedeckt die Böden der leeren Zimmer. In manchen Räumen steht schon ein Metallgestell eines Doppelstockbettes. "Die Gardinen, die könn'se doch nicht hängen lassen, die grauen Dinger", meinte die Jürgenstorferin. Die Flure sind kahl. Wer ins Gebäude geht, sieht als erstes eine kaputte Fensterscheibe und ein vernageltes Kellerfenster.

Anfang dieser Woche erst war Bauabnahme, rechtfertigte sich Landrat Heiko Kärger (CDU). Bis Freitag sollen letzte Mängel beseitigt sein. Dann werde das Gebäude endgereinigt. 1,4 Millionen Euro hat der Umbau des ehemaligen Internats der Berufsschule gekostet, das bis 2013 schon einmal als Flüchtlingsunterkunft gedient hatte. Am 12. April sollen die ersten 20 Flüchtlinge einziehen.

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