Gefährlicher Wandschmuck:

Frau im Streit mit einem Schwert verletzt

Eigentlich ging es nur um einen Streit über die Haustiere. Doch dann ging der Lebenspartner in einer Güstrower Wohnung mit dem Schwert auf seine Frau los.

Erst wurde es laut, dann griff der Mann zum Schwert.
Jan-Philipp Strobel Erst wurde es laut, dann griff der Mann zum Schwert.

Eine 57-jährige Frau aus Güstrow ist mit einem japanischen Langschwert schwer verletzt worden. Die Wunde wurde ihr nach ersten Informationen der Polizei offenbar von ihrem eigenen Lebenspartner zugefügt. Der 58-Jährige holte bei einem heftigen Ehekrach das Schwert - ein sogenanntes Katana - von der Wohnzimmerwand und führte es am Sonnabend gegen 13.30 Uhr an den Hals seiner Frau. Dadurch erlitt die 57-jährige in der Güstrower Vorstadt eine drei Zentimeter lange Schnittwunde. Die musste im Güstrower Krankenhaus genäht werden.

Nach gegenwärtig vorliegenden Erkenntnissen der Polizei eskalierte der verbale Streit über den Umgang mit den Haustieren. Die Tatwaffe und ein weiteres Schwert wurden von der Polizei sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den tatverdächtigen Mann wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

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