Dreck-Ecken frustrieren:

Frühjahrsputz, damit das Dorf wieder glänzt

Erst Salem, jetzt Gorschendorf. Der Ärger über Plätze, an denen sich die Gartenabfälle stapeln, nervt viele Anwohner. Doch damit soll nun Schluss sein.

Seit Jahren ein Problem: Nicht nur in Salem, auch in Gorschendorf ärgert sich der Ortsvorstand über Dreckecken, wie diese.
Kirsten Gehrke Seit Jahren ein Problem: Nicht nur in Salem, auch in Gorschendorf ärgert sich der Ortsvorstand über Dreckecken, wie diese.

Es ist seit Jahren dasselbe. Überall diese Dreckecken im Dorf. Frank Jahnel, Ortsvorsteher von Gorschendorf und Salem findet es gut, dass sich inzwischen auch andere darüber aufregen und solche illegalen Mülldeponien öffentlich anprangern.

Vermutungen im Dorf gebe es viele, wer seinen Dreck in die Landschaft wirft. Eine Frau habe zu ihm gesagt, sie wisse, wer einer der Umweltverschmutzer ist. „Aber die Leute wollen keinen anschwärzen“, so die Erfahrung des Ortsvorstehers.

Ums Anschwärzen geht es auch gar nicht. Frank Jahnel würde es viel lieber sehen, wenn die Menschen einsichtig sind und ihr Wohnumfeld sauber halten. Dass der Unmut gegenüber manch Unbelehrbarem groß ist, zeigt auch eine weitere anonyme Anzeige.

Der Schreiber fordert den Frank Jahnel auf, in der nächsten Versammlung der Ortsteilvertretung eine Dreckecke in Gorschendorf anzusprechen. „Seit geraumer Zeit werden Gartenabfälle, sogar ganze Bäume und Sträucher am Dorfeingang entsorgt“, heißt es da. Und: „Muss unser Dorf so verdrecken?“, fragt der anonyme Anzeigenerstatter. Er regt das Aufstellen eines Schildes an, auf dem stehen soll: „Abladen von Gartenabfällen verboten“.

Am Dorfplatz hängt bereits ein Schild, darauf steht, dass gelbe Säcke nur einen Tag vor der Abfuhr dort abgestellt werden dürfen. Aber die Tüten liegen trotzdem ständig herum.

Die Ortsteilvertretung plant nun eine Aktion mit den Einwohnern. Sie ruft die Bürger in Gorschendorf, Salem und Gülitz am 2. April zum Frühjahrsputz auf.

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