Unfall mit Taxi:

Fußgängerin auf dem Zebrastreifen totgefahren

Eine Frau hatte extra den Zebrastreifen genutzt, um in Rostock eine Straße zu überqueren. Dennoch hatte ein Taxifahrer sie offenbar zu spät gesehen.

Experten ermitteln an der Unfallstelle.
Stefan Tretropp Experten ermitteln an der Unfallstelle.

Eine Fußgängerin ist am Freitagabend auf der Werftallee beim Überqueren eines Zebrastreifens von einem Taxi erfasst und getötet worden. Zu dem Unglück kam es nach Polizeiangaben kurz nach 18 Uhr auf dem Fußgängerüberweg in direkter Nähe zum Fritz-Meyer-Scharffenberg-Weg.

Wie es an der Unfallstelle hieß, überquerte die Frau den Zebrastreifen. Als sie kurz vor der anderen Seite war, erfasste sie ein Taxi, das in Richtung Gerüstbauerring unterwegs war. Die Frau schleuderte mit ihrem Kopf in die Frontscheibe des Autos und blieb danach regungslos auf der Straße liegen. Ein herbeigerufener Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod der Frau feststellen.

Die Polizei sperrte die Werftallee vollständig ab und begann mit der Ursachenermittlung. Dazu bekamen sie von einem Dekra-Sachverständigen Unterstützung. Zu klären ist nun unter anderem, mit welchem Tempo das Taxi unterwegs war. Der Fußgängerüberweg war zum Unfallzeitpunkt beleuchtet. Die Ermittlungen dauern an.

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