Abschied vor dem Neubeginn:

Gnoiener sagen Tschüss zum "Deutschen Haus"

Mit der Silvesterfeier war Schluss in der traditionsreichen Vergnügungsstätte. Zum Jahresende 2014 soll an gleicher Stelle die nächste Party steigen – dann allerdings im Wanderer-Hotel „Mecklenburger Hof“.

Nach der Silvester-Party wird das Schild „Deutsches Haus“ nun bald verschwinden. Foto: Torsten Bengelsdorf
Nach der Silvester-Party wird das Schild „Deutsches Haus“ nun bald verschwinden. Foto: Torsten Bengelsdorf

Das war's für das Deutsche Haus in Gnoien: Zum Jahreswechsel knallten dort noch mal die Sektkorken, doch am Neujahrsmorgen schlossen sich die Türen der altbekannten Vergnügungsstätte für immer. Zumindest unter dem bisherigen Namen. Lars Schwarz, Eigentümer des "Deutschen Hauses", spricht bei der Silvester-Party von einem großen Erfolg. Der Saal sei restlos ausverkauft gewesen und viele ältere Gäste hätten sich auch noch gern erinnert, was sie im "Deutschen Haus" schon alles gefeiert und erlebt haben. Auf die Geschichte des Hauses ging Schwarz auch bei seiner Begrüßungsrede ein und er riss kurz an, wie es weitergehen soll. Schließlich habe er dann schon Reservierungen für die nächste Silvester-Party entgegengenommen. Bis dahin soll das Haus aber kaum wiederzuerkennen sein und dann auch einen neuen Namen tragen. Das "Deutsche Haus" wird im Laufe des Jahres zum „Mecklenburger Hof“ umgebaut und soll dann vor allem als Hotel dienen. „Der große Saal bleibt aber erhalten. Viele meinten Silvester: ,Reißt bloß den Parkettfußboden nicht heraus. Darauf lässt es sich noch wunderbar tanzen‘“, sagt Schwarz. Etwas aufgefrischt werden soll der Saal dann aber doch werden, barrierefrei und mit neuen Toiletten ausgestattet, damit hier wieder Veranstaltungen verschiedener Art stattfinden können. „Die Silvester-Feier hat mir noch einmal deutlich gezeigt, dass Standort und Investition genau richtig sind. Ich denke, dieses Haus werden die Gnoiener auch wieder annehmen“, sagt Schwarz. Vor allem aber hofft er, noch mehr Gäste in die Stadt zu locken. Das Hotel solle vor allem Rad- und Wasserwanderern offen stehen. Wobei der Gastronom und Inhaber der „Nudeloper“ beim Wasser weniger an die Warbel denkt, sondern eher an umliegende Orte, die über Flüsse zu erreichen sind, wie Bad Sülze oder auch Nehringen.

Die Verwandlung des eher grauen Deutschen Hauses zum „Mecklenburger Hof“ soll im Frühjahr beginnen, das Gebäude muss entkernt werden, der vordere Teil wird sogar abgerissen.

 

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