Keine Einigung:

Grundschule lehnt späteren Schulstart ab

In Dargun kommen Grund- und Realschule offenbar nicht auf einen Nenner. Ist die heftig umstrittene Verschiebung des Unterrichtsbeginns damit vom Tisch?

Wann läutet die Klingel nun im kommenden Jahr für die Darguner Schüler? Noch steht nicht fest, wann der Unterricht künftig beginnen soll.
Eckhard Kruse Wann läutet die Klingel nun im kommenden Jahr für die Darguner Schüler? Noch steht nicht fest, wann der Unterricht künftig beginnen soll.

Ein späterer Unterrichtsbeginn in Dargun wird immer unwahrscheinlicher. Die Grundschule sagt nein. So hat es die Schulkonferenz am Montagabend entschieden. Die Mitglieder haben dem vorgeschlagenen Schulbeginn von 8.30 Uhr nicht zugestimmt, erklärte Schulleiterin Rita Schaffrinna kurz und bündig. Über Details wollte sie aber nicht reden. Die seien vertraulich.

Nur so viel stellte sie klar: Am 4. April waren alle Elternräte gebeten worden, zu den neuen Unterrichtszeiten ein Meinungsbild aus den Klassen einzuholen. Dann hätten Elternabende stattgefunden, teils mit sehr emotionalen Diskussionen. Die Ergebnisse seien nun in der Schulkonferenz ausgewertet worden. „Ich werde aber keine Einzelheiten aus der Konferenz nennen“, sagte Rita Schaffrinna.

Andere Entscheidung an der Realschule?

Damit gibt es offenbar zwei unterschiedliche Ansichten. Denn die Schulkonferenz der Realschule soll sich pro 8.30 Uhr ausgesprochen haben. Bestätigen wollte Schulleiterin Madlen Frankowiak-Gläßer das am Dienstag allerdings nicht. „Ich werde mit der Presse nicht reden“, erklärte sie schroff.

Und was sagt der Schulträger zu diesem ganzen Hickhack? Die Stadt hält sich aus dem Streit heraus. Das sei Sache der Eltern und Schulen, stellte im Rathaus Roswitha Trost, Amtsleiterin für öffentliche Ordnung, klar. Man beteilige sich nicht an diesen Diskussionen. Als Träger sei die Stadt für den Schulbetrieb nicht verantwortlich.

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