Aktionstag:

Händler der City umwerben ihre Kunden

Zum zehnten Mal findet am 7. September der Aktionstag „Teterow offen“ statt. Interview von Eberhard Rogmann mit dem Geschäftsmann Ronny Kinne aus dem Veranstalterteam.

Ronny Kinne gehört zu dem halben Dutzend von Geschäftsleuten der City, die sich beim Aktionstag „Teterow offen“ vor den Karren spannen.
Eberhard Rogmann Ronny Kinne gehört zu dem halben Dutzend von Geschäftsleuten der City, die sich beim Aktionstag „Teterow offen“ vor den Karren spannen.

Ein runder Geburtstag ist ein kleines Jubiläum. Von seinem Anliegen her ist dieser Aktionstag eine Offerte der Geschäftsleute an die Kundschaft. Was die Geschäftswelt  der Innenstadt diesmal den Teterowern zu bieten?

Das ist eine ganze Menge. Vor allem freut mich die große Beteiligung. 37 Geschäfte werden an diesem Tag geöffnet sein und die meisten bis 16 Uhr. Was jeder einzelne für die Kundschaft vorbereitet, kann ich nicht aufzählen. Aber da dürfte so manche Überraschung dabei sein.

Können Sie aus der Fülle etwas Besonderes nennen?

Das wird doch hoffentlich die Stadtrallye. Das ist ein Wissensquiz, an dem sich diesmal 13 Unternehmen beteiligen. Um die Fragen auf dem Laufzettel zu beantworten, kommt man meines Erachtens nicht umhin, die Geschäfte aufzusuchen. Wenn viele da mitmachen, und dies lohnt sich, da Preise winken, mischt das die City auf.

Das ist zu erwarten. Doch wer auf Rallye zieht, kauft nicht ein. Hohe Umsätze sind unter solchen Bedingungen wohl  kaum zu erzielen?

Das ist richtig. Es gibt auch einige Geschäftsleute, die so denken und sich deshalb nicht beteiligen. Die meisten sehen es aber anders. Dieser Tag gilt weniger dem Shoppen, er ist eine Werbeplattform fürs Unternehmen. Meine Erfahrung ist, dass die Kunden ganz entspannt ins Geschäft kommen. Man hat Zeit miteinander über dies und jenes zu reden, sich zu bestimmten Themen auszutauschen. Das schafft Vertrauen und Bindung. Viele kommen wieder. Da liegt der Gewinn.

Derzeit scheint das noch zu funktionieren. Die Innenstadt hat eine geschäftige Atmosphäre, wie man in den zurückliegenden Wochen beobachten konnte. Derzeit wächst am Fischersteig aber ein neues Einkaufszentrum. Sehen Sie darin eine Bedrohung für die City?

Warum Bedrohung? Natürlich werden Kundenströme sich neu ausrichten. So ein Einkaufszentrum hat seine Vorteile. Man hat den Parkplatz vorm Geschäft. Wenn im Winter Schnee liegt, ist da - anders als in den engen Straßen - schnell geräumt... Aber auch der Einzelhändler kann Vorteile dagegenhalten. Der Discounter ist anonym, er kann seinen individuellen Service bieten. Das wissen zunehmend mehr Kunden zu schätzen. Ich glaube auch, dass der Gedanke in der Geschäftswelt Raum gewinnt. Es ist kein Zufall, dass sich drei Dutzend Unternehmer an unserem Aktionstag beteiligen. Die Innenstadt muss zusammenrücken und ihre Trümpfe ausspielen. Dann haben wir eine Chance, glaube ich.

Mit im Boot beim Aktionstag „Teterow offen“ sind zahlreiche Vereine. Ist das eine „Konkurrenz“ in dem Sinn, dass sie ebenfalls Aufmerksamkeit auf sich ziehen?

Ich sehe darin eine Bereicherung des Programms. Die Vereine gehören einfach dazu. Wenn es heißt von Tor zu Tor, dann ist die Malchiner Straße wegen der vielen Geschäfte eher die Bummelmeile, die Rostocker steht mehr im Zeichen von Spiel und Spaß. Ein letztes Highlight zum Jubiläum wird am Abend dann die After Work Party auf dem Markt. Zwei DJ sind engagiert, es wird Cocktails geben und es darf getanzt werden.

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