Tierfreund ist überwältigt:

Hilfswelle verhindert neues Katzen-Drama

Ein Schwabendorfer fühlt sich von den Behörden im Stich gelassen. Eine Katze mit fünf Jungen war ihm zugelaufen. Um drei der Miezen sterilisieren zu lassen, fehlte dem Rentner das Geld. Dabei gilt das doch als einzige Hilfe gegen zu viel Streuner. Doch jetzt gibt es Hoffnung.

Das Glückskätzchen hatte Glück: In Schwabendorf wird sich um sie gekümmert.
Kirsten Gehrke Das Glückskätzchen hatte Glück: In Schwabendorf wird sich um sie gekümmert.

Das Drama um eine Katzenmutter mit fünf Jungen in Schwabendorf hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Viele Menschen wollen Heinz Rabe unterstützen, damit er die Tiere kastrieren lassen kann. Der 73-jährige Rentner hatte sich um die zugelaufenen Samtpfoten gekümmert. Doch wurde er von den Behörden mit seinem Problem allein gelassen. Das Ordnungsamt in Malchin fühlte sich dafür nicht zuständig. Wer eine Katze füttert, wird zum Eigentümer, hieß es da nur.

Jürgen Jöst aus Axelshof wundert diese Aussage nicht. Die Reaktion der Ämter sei auch nicht überraschend, schreibt er. Er würde gern die Kosten für die Kastration übernehmen, bietet er an. Helfen wollen auch der Verein für Tierschutz-Kastration und Schutz herrenloser Katzen in Pansdorf, Architektin Gabriele Lenkeit aus Bobbin, Katharina Wenzel-Schüßler aus Glasow und andere baten um Kontakt mit dem Tierfreund. Der war überwältigt von dieser Hilfswelle.

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