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In Grottenkurve wird Buschwerk zum Risiko

Grün ist ja was Schönes. Aber zu viel davon ist sogar gefährlich.

Von der Rostocker Straße aus ist die Einsicht auf die Hauptstraße durch das Buschwerk stark behindert.
Eberhard Rogmann Von der Rostocker Straße aus ist die Einsicht auf die Hauptstraße durch das Buschwerk stark behindert.

Linksabbieger gehen auf der B 108 in der Grottenkurve derzeit ein Risiko ein, wenn sie auf der Rostocker Straße aus der Stadt kommen. Am Vorfahrtsschild fehlt ihnen die freie Sicht in die Güstrower Straße. Schuld ist das Buschwerk, das zur Begrünung der Verkehrsinsel angepflanzt ist. Darauf machte der Teterower Wolfgang Schweder aufmerksam. Das Grünzeug ist mittlerweile so stark in die Höhe geschossen, dass es einen Pkw verdeckt. Zumindest aus dem Sichtwinkel eines selbst im Auto sitzenden Fahrers, sofern dies kein Fahrzeug mit deutlich höherer Fahrerposition ist.

Für Pkw, die auf der rechten Spur stadtauswärts stehen, ist das Risiko, ein Auto auf der Bundesstraße zu übersehen, nicht ganz so hoch. Denn wegen der Kurvenkrümmung stehen sie etwas über dem kritischen Scheitelpunkt und können deshalb den Verkehr besser überblicken. Linksabbieger hingegen leben hier derzeit gefährlich. Einmal hat es in den vergangenen Tagen schon gekracht, wobei es bei Blechschäden blieb. Darüber hinaus schrammten bei etlichen Beinahe-Unfällen die Beteiligten gerade so an einer Kollision vorbei. Glücklicherweise ist hier die Geschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt, sodass normalerweise eine gewisse Reaktionszeit gegeben ist. Doch nicht wenige Kraftfahrer gehen bekanntlich mit deutlich mehr Schwung in die Kurve. Uwe Hohenegger, Leiter des städtischen Bauamtes, nahm den Hinweis auf und versprach, umgehend Abhilfe zu schaffen.