Warten auf Reparatur:

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Schon vor ein paar Tagen rammte ein Lkw einen Telefonmast bei Grieve um. Doch noch immer ist die Leitung tot.

So sah es vor ein paar Tagen aus, als der Lkw den Mast umrammte.
Privat So sah es vor ein paar Tagen aus, als der Lkw den Mast umrammte.

Dass ein Lkw einen Telefonmast umfährt, das könne ja mal passieren, meint Gudrun Schwarz aus dem Sechs-Häuser-Ort Grieve in der Gemeinde Prebberede. Über den Fahrer ärgern sich ihr Mann Peter und sie auch gar nicht. Wohl aber über die Telekom, die die Geschäftsleute und die anderen Dorfbewohner im Regen stehen lässt.

Aber was war passiert? „Am Freitag um 14 Uhr habe ich gemerkt, dass unser Telefon nicht mehr geht“, sagt Gudrun Schwarz. Kein Wunder, der Mast zwischen Prebberede und Rensow war eine Stunde zuvor umgefahren worden. Das Kabel war abgerissen. Nun stiefelte sie jedes Mal in ihr Schlafzimmer, um mit der Telekom zu kommunizieren. Denn nur wenn sie auf dem Bett sitzt, dann habe ihr Handy ausreichenden Empfang, um zu telefonieren. „Wir haben hier ein absolutes Funkloch“, beschreibt sie.

Die Gespräche verärgerten die Anwohnerin immer mehr. Bei jedem Anruf war ihre vorhergehende Beschwerde verschwunden. Sie musste erneut eine Störungsmeldung aufgeben.

Am Dienstag rief Gudrun Schwarz beim Nordkurier an. Denn sie hatte die Nase voll davon, dass ihr Mann und sie keine Firmen-Angebote per Internet abschicken können. Als der Nordkurier bei der Telekom anklingelte, ging es plötzlich ganz schnell. Noch am Dienstagabend rückte ein Team aus und stellte den Mast wieder auf, hatte Peter Schwarz auf dem Heimweg um 22.30 Uhr entdeckt. Doch am Mittwoch gab es nur ein bisschen Internetempfang. Mehr nicht. „Und auch der Techniker, der sich bis 12 Uhr angesagt hatte, kam nicht“, so Gudrun Schwarz.

Wieso es so lange mit der Reparatur dauert und warum ein 24-Stunden-Vertrag nicht eingehalten wird, das konnte auch die Pressestelle der Telekom bis Mittwochabend nicht genau herausbekommen.

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