Große Pläne beim Zweckverband 2014:

Klare Sache: Preise fürs Wasser trotz Investition stabil

Der Zweckverband Wasser/Abwasser „Mecklenburgische Schweiz“ will in diesem Jahr noch einmal rund 9,5 Millionen Euro investieren. Betriebsführer Klaus Reinders denkt indes auch schon über neue technische Lösungen an der Kläranlage in Teterow nach.

Klaus Reinders, Betriebsführer des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Mecklenburgische Schweiz.
Simone Pagenkopf Klaus Reinders, Betriebsführer des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Mecklenburgische Schweiz.

Mit einem Plus von 450 000 Euro rechnet Klaus Reinders für den Zweckverband Wasser/Abwasser „Mecklenburgische Schweiz“ Ende 2013. Noch ist das Ergebnis Prognose. Der Zweckverband hat gerade den Abschluss 2012 bestätigt. Aber fest steht, dass in diesem Jahr Entgelte und Gebühren unverändert bleiben, wie Klaus Reinders, Betriebsführer des Verbandes, erklärt.

Rund 9,5 Millionen Euro will der Zweckverband 2014 investieren, das Gros von 6,2 Millionen Euro im Abwasserbereich. „Im ländlichen Raum sind wir dann mit dem Abwasserkonzept Ende des Jahres durch“, so Reinders. Arbeiten wie an der Ortsentwässerung und Kläranlage in Boddin, Dölitz, Neu Heinde, Granzow oder Wasdow werden beendet.

Von Klenz und Gehmkendorf nach Jördenstorf sowie von Klein Lunow nach Boddin baut der Zweckverband Abwasserüberleitungen. Alle Orte, die eine zentrale Entwässerung kriegen sollten, sind dann angeschlossen. Derzeit betreibt der Zweckverband „Mecklenburgische Schweiz“ 31 Kläranlagen und 16 Wasserwerke. Beim Trinkwasser ist die Rekonstruktion des Wasserwerkes Rachow größtes Vorhaben. 1,2 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten. Über Land werden 2014 zudem die Trinkwasserüberleitungen Rachow-Groß Roge, Dalkendorf-Gottin, Groß Roge-Groß Wokern und Granzow-Alt Pannekow gebaut.

Dann konzentriert sich der Zweckverband auf Teterow und Gnoien. An der Goethestraße in Teterow gibt es kein Vorbei mehr, auch wenn die Stadt die Sanierung der Straße 2014 finanziell nicht schafft. „Wir haben hier immer noch einen alten Mischwassersammler. Wenn der Krankenhausneubau fertig wird und eine größere versiegelte Fläche dazu kommt, steht in der Goethestraße das Wasser. Wir müssen ein Trennsystem verlegen und dann die Straße erst mal wieder zu machen“, so Reinders. Zudem steht die Rohrnetzauswechslung in der v.-Moltke-Straße im Plan. In Gnoien geht es in der Friedenstraße weiter. Am Wiesengrund werden neue Leitungen verlegt, im Koppelweg/Schillerstraße sind Rohrnetzauswechslung und Ortsentwässerung dran.