Gutachten:

Knochenfund gibt weiter Rätsel auf

Die menschlichen Überreste aus einem Teich bei Gnoien sind mehrere Jahrzehnte alt, das hat die gerichtsmedizinische Untersuchung jetzt ergeben. Doch die Ermittlungen laufen trotzdem noch weiter.

Polizisten suchten auch den Uferbereich des Teiches ab.
Stefan Tretropp Polizisten suchten auch den Uferbereich des Teiches ab.

Die beiden Schädel, die Anfang August ein Jäger in einem fast ausgetrockneten Teich in der Nähe von Gnoien gefunden hatte, stammen möglicherweise aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Die menschlichen Überreste seien mehrere Jahrzehnte alt, wie Harald Nowak von der Rostocker Staatsanwaltschaft am Donnerstag gegenüber dem Nordkurier bestätigte. Das gehe aus dem gerichtsmedizinischen Gutachten hervor, das der Behörde seit Mittwoch vorliegt. Vermutlich handele es sich um einen Mann und eine Frau. Die Todesursache lasse sich nicht mehr feststellen, da neben den beiden Schädeln nur noch einzelne Knochen entdeckt worden waren.

Das Rätsel ist damit allerdings noch nicht gelöst, die Ermittlungen gehen weiter. "Wir prüfen jetzt Vermisstenfälle aus den 40er und 50er-Jahren, die mit dem Fund in Verbindung stehen könnten", erklärte Nowak.

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