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Laudatio für drei Bergringstädter

VonSimone PagenkopfMit dem Hechtorden für Verdienste um Teterow würdigt der Heimatbund ganz besonderes Engagement. Und das auch in diesem Jahr.Teterow.1995 ...

Edeltraud Crepon, Eckhard Kutnick und Angelika Mamerow (von links) sind die Hechtordenträger 2013. [KT_CREDIT] FOTO: Simone Pagenkopf

VonSimone Pagenkopf

Mit dem Hechtorden für Verdienste um Teterow würdigt der Heimatbund ganz besonderes Engagement. Und das auch in diesem Jahr.

Teterow.1995 hat ihn der Heimatbund zum ersten Mal verliehen, den Hechtorden für Verdienste um Teterow. Seitdem ist die Ehrung alljährlich ein Höhepunkt beim Teterower Stadtfest. In diesem Jahr kamen drei Ordensträger hinzu: Edeltraud Crepon, Angelika Mamerow und Eckhard Kutnick. Erstere engagiert sich seit Jahrzehnten im Förderverein der Bibliothek. „Hier ist es unter anderem die gezielte Öffentlichkeitsarbeit, die den Teterowern bewusst macht, dass die freiwillige Aufgabe, eine Bibliothek in der Stadt zu haben, eigentlich eine Pflichtaufgabe für eine Stadt sein muss“, bekräftigte Bürgermeister Reinhard Dettmann in seiner Laudatio. Edeltraud Crepon lege in ihrer ehrenamtlichen Arbeit ein Hauptaugenmerk auf Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, auf ein junges, aufgeschlossenes Publikum, um frühzeitig die demokratische Einstellung zur Ablehnung von Gewalt, sozialer Ausgrenzung, Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus wachsen zu lassen, wie es in der Laudatio heißt. Zudem fördert sie die sprachliche Weiterentwicklung von Spätaussiedlern.
Wenn es um die Beförderung geistig-kulturellen Lebens geht, ist auch Angelika Mamerow in ihrem Metier. Vor mehr als 20 Jahren war sie Mitbegründerin des Landfrauenvereins, heute Fraueninitiative Teschow. Das Dörp- hus habe diese zu einem lebendigen Zentrum im Dorf entwickelt, unter anderem die Pflege des Friedhofes übernommen. Und nicht zu vergessen das Dorffest zu Himmelfahrt, das Angelika Mamerow und ihr Team zu einem wahren Mekka machten, gemeinsam mit Partnern im Dorf. Jetzt ist der Staffelstab als Cheforganisator an den Museumsverein übergeben.
Auch wenn es um eine Pflichtaufgabe der Kommune geht, wird diese ehrenamtlich erfüllt. Die Rede ist vom Feuerwehrwesen. „Und das heißt gerade für einen Wehrführer ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, unter Hintenanstellung von Freizeit und oftmals auch Familie zum Wohle der Allgemeinheit“, so der Bürgermeister. Eckhard Kutnick ist seit mehr als zwölf Jahren Wehrführer in Teterow. „Sie ist eine universelle lokale und regionale Hilfeleistungsorganisation“, würdigte Reinhard Dettmann in seiner Laudation die Freiwillige Feuerwehr und zählte auf: Löschen von Bränden, Bekämpfung beziehungsweise Vermeidung giftiger Umweltbelastungen, vorbeugender Brandschutz, Brandschutzerziehung, technische Hilfeleistung, Beseitigung von Sturmschäden oder Überschwemmungen.

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s.pagenkopf@nordkurier.de