Spenden gesammelt:

Lebensretter in Kleinformat kommt

In ein paar Tagen wird in Jürgenstorf ein Gerät eintreffen, auf das lange gewartet wurde.

Der "Defi" in der Malchiner Sparkasse.
NK/Archiv Der "Defi" in der Malchiner Sparkasse.

Der Aufruf im Nordkurier hat Erfolg gezeigt. Nun hat die Gemeinde Jürgenstorf endlich das restliche Geld zusammen, um einen Defibrillator zur Lebensrettung zu kaufen, informierte Bürgermeister Norbert Köhler (CDU). Nach der Sparkassen-Stiftung haben auch der Landtagsabgeordnete Peter Ritter (Die Linke), die Kirchgemeinde Stavenhagen-Jürgenstorf und der Pflegedienst Specht dazu beigetragen, dass die 1676 Euro zusammengekommen sind. Auch fünf Privatspenden gingen ein, darunter Pastorin Melanie Dango sowie Heidelore und Norbert Köhler.

Das Gerät ist nun bestellt worden. „Es wird etwa eine Woche dauern, bis wir es haben“, so Köhler. Am 5. November solle es bei der bei der Sitzung des Feuerwehrfördervereins vorgestellt werden. Es werde bei der Feuerwehr stationiert. Die solle in Zukunft gemeinsam mit dem Rettungsdienst ausrücken, wenn im Raum Jürgenstorf der Verdacht auf Herzkammerflimmern bei einem Patienten besteht. Dabei komme es auf jede Minute an.

Städte wie Teterow, Malchin und Stavenhagen sind schon mit Defibrillatoren ausgestattet. Jürgenstorf ist das erste Dorf im Amt Stavenhagen. Der Vorschlag dafür kam von Gemeindevertreter Eric Rosenkranz.