Freunde suchen auf eigene Faust:

Leiche des vermissten Bootsführers gefunden

Die Polizei war längst abgezogen. Und dennoch ging die Suche auf dem Malchiner See am Sonnabend weiter. Gegen Abend machten Freunde des Vermissten schließlich den schrecklichen Fund.

Nachdem die Polizei die Suche nach dem 47-Jährigen abgebrochen hatte, suchten Freunde des Mannes selbst weiter.
Torsten Bengelsdorf Nachdem die Polizei die Suche nach dem 47-Jährigen abgebrochen hatte, suchten Freunde des Mannes selbst weiter.

Sie wollten nicht aufgeben: Mit drei Booten waren am Sonnabend Verwandte und Freunde des vermissten Bootsführers auf dem Malchiner See unterwegs, um auf eigene Faust weiter nach dem 46-Jährigen zu suchen. Vor allem den Schilfgürtel auf der Seedorfer Seite suchten die Männer immer wieder ab, fuhren aber auch über den gesamten See. Und sie schauten sogar bei den Fischerreusen nach.

Gegen 17.45 Uhr machten sie schließlich den schrecklichen Fund: Ein lebloser Körper trieb im Wasser am Kleinen Strand am Malchiner See, in der Nähe der Stelle, wo vor Tagen auch das Boot des Vermissten entdeckt wurde. Im Beisein der Polizei und des Notarztes konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die Leiche konnte zweifelsfrei als der vermisste 46-jährige Mann identifiziert werden.