Tote Frau geborgen:

Leichnam in der Ostpeene in Malchin

Die Malchiner Feuerwehr zog eine tote Seniorin aus der Ostpeene. Wie sie ins Wasser geraten ist und woran sie starb, ist noch unbekannt.

Mehrere Rettungsfahrzeuge waren angerückt. Doch die Hilfe für die Seniorin kam zu spät. Sie war schon tot.
Eckhard Kruse Mehrere Rettungsfahrzeuge waren angerückt. Doch die Hilfe für die Seniorin kam zu spät. Sie war schon tot.

In der Malchiner Ostpeene ist am Sonnabend eine Frau ums Leben gekommen. Ein aufmerksamer Anwohner hatte um 14.10 Uhr im Polizeirevier gemeldet, dass eine Person auf der Oberfläche der Ostpeene treibt, informierte die Polizei. Seine Beobachtung hatte der Bürger in der Nähe der B 104-Ortsdurchfahrt an einer Fischtreppe gemacht. Die Freiwillige Feuerwehr rückte zur Bergung an und zog die Person aus dem Wasser. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod feststellen. Bei der verstorbenen Person handelt es sich um eine 84-jährige Frau aus Malchin.

Wie die Frau in das etwa einen Meter tiefe Fließgewässer geraten ist, sei noch nicht endgültig geklärt. Feuerwehr und Polizei halten einen Unfall für möglich. Hinweise auf eine Straftat gebe es bisher nicht. Wahrscheinlich sei die 84-Jährige ertrunken, sagte ein Polizeisprecher. Eine Vermisstenanzeige gebe es nicht. Die Ostpeene fließt vor der B104 durch den Stadtpark, wo ältere Menschen immer wieder gern Enten füttern. Das Gelände sei auch teilweise vereist. "Die Ostpeene wurde vor kurzer Zeit ausgebaggert und jetzt ist die Uferböschung noch ein bisschen steiler als vorher", sagte Wehrleiter Rene Giese.

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